Lokalsport

Das Erwachen der (Lauf-)Macht

Silvesterlauf Bei der 38. Auflage stellen sich 588 Teilnehmer der neun Kilometer langen Strecke zur Teck. Von Peter Eidemüller

Ob als Sturmtruppler oder ganz normal: Ankommen steht beim Silvesterlauf bei allen im Vordergrung. Foto: Markus Brändli

Der Aufstieg Skywalkers begeistert seit kurz vor Weihnachten Fans der Star-Wars-Saga in den Kinos - der Aufstieg zur Teck im Laufschritt ambitionierte Ausdauersportler bereits seit 1981. Das alljährliche Erwachen der (Lauf-)Macht, um im Krieg-der-Sterne-Sprech zu bleiben, war auch vorgestern wieder zu spüren: Bei seiner 38. Auflage lockte der Silvesterlauf 588 Teilnehmer ans Kirchheimer Rathaus.

Das zweitgrößte Feld in der Veranstaltungsgeschichte nach 2017, als sich 603 Unerschrockene der Herausforderung gestellt hatten, machte sich bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen im einstelligen Bereich auf den neun Kilometer langen Weg mit seinen 464 Höhenmetern. An der kniffligsten Stelle, dem „Ho-Tschi-Minh-Pfad“, war auf dem gefrorenen Wurzelmatschboden Trittsicherheit gefragt - wer stolperfrei durchkam, wurde wenig später am Hörnle durch die begeisternden Anfeuerungsrufe der Zuschauer entschädigt und mit einem Extra-Kick Motivation auf den Fahrtweg zum Burghof geschickt.

Die Schnellsten, wie Ex-Mountainbike-Profi Christian Pfäffle aus Neuffen oder Marathon-As Sven Meyer aus Ötlingen, brauchen knapp 40 Minuten. Da es keine offiziellen Sieger gibt, dürfen sich aber auch all jene als Gewinner fühlen, die oben ankommen - der Aufstieg als Ziel sozusagen.

Impressionen vom 38. Kirchheimer Silvesterlauf gibt es in einer Bildergalerie unserer Fotografen Carsten Riedl und Markus Brändli.

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