Lokalsport

Das rettende Ufer ist so gut wie erreicht

Tischtennis Der VfL Kirchheim hat den Klassenerhalt in der Oberliga nach zwei Siegen selbst in der Hand.

Den Gegner im Blick, den Sieg vor Augen: Klaus Hummel und der VfL steuern auf den Oberligaverbleib zu. Foto: Mirko Lehnen
Den Gegner im Blick, den Sieg vor Augen: Klaus Hummel und der VfL steuern auf den Oberligaverbleib zu. Foto: Mirko Lehnen

Ketsch/Singen. Tischtennisoberligist VfL Kirchheim kommt zum Saisonende immer besser in Schwung. Dank zweier Siege am Doppelspieltag gegen die Kellerkinder TTC Ketsch und TTG Kleinsteinbach/Singen haben die Kirchheimer die Abstiegsränge verlassen und den direkten Klassenerhalt einen Spieltag vor Rundenschluss selbst in der Hand. Bei einem Heimsieg gegen die TTG Neckarbischofsheim am 15. April kann der VfL ein weiteres Jahr in der Beletage des baden-württembergischen Tischtennis planen.

Beim Tabellenletzten in Ketsch hatten die beiden Doppel Geßner/Gantert und Strauch/Holzer das Team mit 2:1 in Führung gebracht. Doch die bereits als Absteiger fest- stehenden Gastgeber hielten anfangs noch tapfer dagegen: so teilte man sich die Punkte im vorderen und mittleren Paarkreuz. Während Simon Geßner und Matthias Gantert ihre Spiele jeweils gewannen, waren Michael Klyeisen und Klaus Hummel chancenlos. Das hintere Paarkreuz stellte dann die Weichen auf Sieg. Markus Holzer und Kapitän Patrick Strauch bauten mit ihren Erfolgen die Führung auf 6:3 aus. Es folgten zwei sehr starke Spiele im vorderen Paarkreuz. Während Geßner in einem seiner besten Spiele der Saison mit vielen harten und präzisen Bällen zum Erfolg fand, spielte Klyeisen taktisch clever und hoch konzentriert. Nach diesen beiden Siegen war es Matthias Gantert, der mit einer gewohnt souveränen Leistung den umjubelten neunten Punkt holte und damit den ersten Auswärtssieg der Saison perfekt machte.

Tags drauf ging es gegen den ebenfalls bereits abgestiegenen TTG Kleinsteinbach/Singen. Auch hier war aller Anfang schwer: Während Geßner/Gantert deutlich gewannen, unterlagen Klyeisen/Hummel dem gegnerischen Spitzendoppel. Und auch in der dritten Doppelpaarung sah es zunächst nicht gut aus: Strauch/Holzer lagen 0:2 zurück ehe sie aufdrehten und 3:2 gewannen. „Das war der Wendepunkt und zog dem Gegner den Zahn“, resümierte VfL-Routinier Klaus Hummel.

Unterstützt durch zahlreich mitgereiste Fans war die Schulsporthalle in Remchingen-Singen nun fest in Kirchheimer Hand. Michael Klyeisen behielt knapp aber verdient mit 3:2 die Oberhand. Alle folgenden Spiele gingen recht überlegen an den VfL, und so konnten die Kirchheimer durch eine geschlossene Mannschaftsleistung einen deutlichen, aber auch in der Höhe wichtigen 9:1-Sieg feiern.mh

Spielstenogramm

TTC Ketsch - VfL Kirchheim 3:9

Krieger/Maier - Klyeisen/Hummel 3:2; Müller/Hartmann - Geßner/Gantert 1:3; Berger/Pastler - Strauch/Holzer 0:3; Krieger - Klyeisen 3:0; Berger - Geßner 1:3; Müller - Hummel 3:1; Hartmann - Gantert 2:3; Maier - Holzer 1:3; Pastler - Strauch 0:3; Krieger - Geßner 1:3; Berger - Klyeisen 1:3; Müller - Gantert 0:3

Kleinsteinbach/Singen - VfL Kirchheim 1:9

Schwarz/Nguyen - Klyeisen/Hummel 3:1; Valentin/Aragian - Geßner/Gantert 0:3; Mößner/Rajkovaca - Strauch/Hummel 2:3; Schwarz - Klyeisen 2:3; Nguyen - Geßner 1:3; Valentin - Hummel 0:3; Mößner - Gantert 1:3; Rajkovaca - Holzer 1:3; Aragian - Strauch 0:3; Schwarz - Geßner 1:3

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