Lokalsport

Der Finger bleibt ein Handicap

Mountainbike Manuel Fumic muss beim Swiss-Cup in Solothurn erneut mit einer Handschiene an den Start gehen.

Manuel Fumic
Manuel Fumic

Kirchheim. Weiterhin mit einem bandagierten Finger geht Manuel Fumic heute beim Swiss-Bike-Cup in Solothurn an den Start. Für den 36-Jährigen ist es die Generalprobe für das zweite Weltcuprennen der Mountainbiker am 20. Mai in Albstadt. Diese Woche verbrachte der Kirchheimer mit seinem Teamkollegen Maxime Marotte und Cannondale-Teamcoach Phil Dixon am Ort des Geschehens auf der Zollernalb. Eine Art Kurz-Trainingslager an der Weltcup-Strecke. „Ich versuche, mein momentanes Defizit am Berg so gut es geht zu minimieren“, sagt Manuel Fumic. Dabei geht es auch darum, mit dem geschienten Ringfinger klarzukommen, der sowohl im Downhill als auch bergauf ein Handicap bedeutet. Die Hand wird durch die ungewohnte Haltung schneller müde, die absolute Sicherheit im Handling des Bikes fehlt. „Ich muss es nehmen, wie es ist, das bleibt so bis nach dem Weltcup in Nove Mesto Ende des Monats“, meint Fumic.

Als Abschluss des Trainingscamps bestreiten er und Marotte heute im schweizerischen Solothurn den Swiss-Bike-Cup. „Ich muss Rennen fahren, damit ich wieder reinkomme“, sagt Fumic. Viel ausrichten wird er zurzeit nicht können gegen Konkurrenten wie Weltmeister Nino Schurter und andere internationale Top-Biker, die heute in der Schweiz am Start sein werden. Aber das spielt heute wohl auch nicht die entscheidende Rolle. Viel wichtiger ist es, im Umgang mit der Schiene einen Schritt weiterzukommen und eine Wettkampf-Belastung mitzunehmen. Erhard Goller

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