Lokalsport
Der Kapitän ist wieder an Bord

Handball Im Heimspiel gegen Esslingen kann der VfL wieder auf Robin Habermeier zurückgreifen.

Kirchheim. Keine Pause für die Verbandsliga-Handballer des VfL Kirchheim. Nach dem 33:26-Auswärtserfolg in Laupheim und den damit verbundenen ersten beiden Punkten, gastiert am morgigen Samstag ab 19 Uhr das TEAM Esslingen in der Walter-Jacob-Halle.

Trotz aller Freude über den ersten Saisonsieg darf dieser nicht allzu hoch bewertet werden. Ähnlich wie die Kirchheimer, hatten die Laupheimer vor der Saison mit etlichen Abgängen zu kämpfen, die nicht kompensiert werden konnten. Trotzdem zeigte der VfL eine deutliche Leistungssteigerung. In der Abwehr agierte man deutlich aggressiver und auch im Angriff ließ die „Tecksieben“ mehr Tempo erkennen.

Doch mit TEAM Esslingen kommt morgen Abend ein anderer Gegner nach Kirchheim. Ebenfalls als Aufsteiger landeten die Kreishauptstädter am Ende auf dem dritten Tabellenplatz. Die Mannschaft besteht schon seit Jahren aus den nahezu gleichen Spielern, ist bestens aufeinander eingestellt. Auch in der neuen Spielzeit ändert sich das Gesicht der Mannschaft um Trainer Volker Pikard kaum. Die Esslinger bestehen aus einem wurfstarken Rückraum und sind auch auf den Außenpositionen gut besetzt – dies bekam der VfL bereits in der Vorsaison zu spüren, als Esslingen in Kirchheim 32:26 gewann – die Spieler um Kapitän Robin Habermeier sind gewarnt.

Umso erfreulicher, dass just Habermeier nach drei Spielen Pause wieder ins Geschehen eingreifen kann. Seine Erfahrung und Qualität sind ein enorm wichtiger Faktor im Spiel der „Tecksieben“, vor allem im Abwehrverbund. Aber auch im Angriff weiß der Linkshänder seine Mitspieler einzusetzen oder selbst Torgefahr auszustrahlen.

In den Trainingseinheiten unter der Woche zeigten sich die Spieler äußerst engagiert – kein Wunder, war ihnen die gute Laune nach dem ersten Saisonerfolg doch deutlich anzumerken. Vor allem für die jungen Spieler war wichtig zu sehen, dass sie durchaus das Potential haben, in der Verbandsliga für Erfolge zu sorgen.

Abgesehen von den Langzeitverletzten Fabian Weber und Patrick Lippkau kann der VfL im zweiten Heimspiel auch mit mehr personellen Optionen antreten. Hier wird sich nun zeigen, ob die Mannschaft dadurch über längeren Zeitraum gegenhalten kann. Vor allem wird der Beginn der Partie von enormer Wichtigkeit sein, um nicht wie in den ersten beiden Spielen einem größeren Rückstand hinterher zu rennen. Nun gilt es, den positiven Schwung aus der jüngsten Partie mitzunehmen, um möglichst auch gegen Esslingen zu punkten. jm