Lokalsport

Der neue Tobias Unger macht „zisch“

Alexander Czysch.Foto: Ralf Görlitz
Alexander Czysch.Foto: Ralf Görlitz

Kirchheim. Alexander Czysch heißt nicht nur so, es macht auch „zisch“, wenn er vorbeirennt. „Eine Augenweide, wie er läuft. Der Junge hat das Potenzial eines Tobias Unger“, lobt der Kirchheimer Sprinttrainer Micky Corucle sein neues Sprinttalent beim VfB Stuttgart, das womöglich in die Fußstapfen des dreimaligen Olympiateilnehmers Unger treten könnte, der immer noch den deutschen Rekord über 200 Meter hält (20,20 Sekunden).

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Bei der Kurpfalz-Gala in Weinheim gewann Alexander Czysch bei der U20 den 100-m-Vorlauf in 10,67 Sekunden und verfehlte den württembergischen Uralt-Rekord von Jürgen Evers von Salamander Kornwestheim nur um drei Hundertstel. Um wegen einer Rückenverspannung kein Risiko einzugehen, verzichtete Czysch auf das Finale - wie auch Corucles 20-jähriger Sohn Philipp, der nach 11,01 Sekunden im Vorlauf wegen Fußproblemen passte.

Schlimmer hatte es seinen 18-jährigen Bruder Julian bereits bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund erwischt. Wegen eines Zwei-Drittel-Sehnenrisses in der Kniekehle muss er die komplette Saison 2018 abschreiben.ks