Lokalsport

Der Neuling sorgt weiter für Furore

Volleyball Die SG Neckar-Teck verteidigt dank eines 3:0-Auswärtssiegs in Ellwangen den zweiten Platz in der Oberliga.

Ellwangen. Trotz eines kurzfristigen Personalengpasses und Unterstützung aus der zweiten Mannschaft haben die Oberligavolleyballer der SG Neckar-Teck im ersten Spiel nach der Winterpause einen klaren 3:0-Sieg beim TSV Ellwangen eingefahren und damit Tabellenplatz zwei behauptet.

Hinter dem Erfolg stand harte organisatorische Arbeit, die Spielführer Michael Melzer den ein oder anderen Nerv kostete. Zunächst fiel Libero Heiko Hummel nach einer Trainingsverletzung aus, dann kam auch noch die Absage von Außenangreifer Michael Keck hinzu, der verhindert war. So stand das Team, das wohl den Rest der Saison auch auf Zuspieler Stephan Lehmann verzichten muss, mit nur einem Außenangreifer da.

Dafür fand sich mit Jens Mäbert aus der zweiten Mannschaft Ersatz. Der Dettinger, der bis vor zwei Jahren selbst noch in der ersten Mannschaft aufschlug und dann verletzungsbedingt in die zweite Garde wechselte, fand sich von Beginn an gut im Spiel zurecht. Seine überlegten Angriffe und mehrere reaktionsschnelle Abwehraktionen führten immer wieder zu wichtigen Punkten. Vor sehenswerter Kulisse in der Ellwangener Buchenberghalle dominierte von Beginn an die SG. Hinzu kam die bis dahin vielleicht beste Abwehrleistung der Saison aufseiten des Teams Neckar-Teck. Mit fünf Punkten Vorsprung (25:20) entschieden die Gäste den Satz für sich.

Fair-Play des Gegners

Im zweiten Durchgang blieb die Partie lange Zeit spannend. Hätte nicht ein Spieler des TSV eine Berührung bei einem ins Aus geschlagenen Ball der Spielgemeinschaft zugegeben, wäre dieser Satz vielleicht sogar noch gedreht worden. Doch eine Auszeit von SG-Coach Lehmann und die Fair-Play-Aktion des Ellwangers rettete der SG einen Punkt und damit wohl den Satz (25:18).

Im dritten Satz waren die Verhältnisse dank Polen-Rückkehrer Damian Dokla erneut schnell geklärt. Der Außenangreifer setzte seine Bälle beim Aufschlag so gezielt auf die gegnerischen Spieler, dass nach ein paar Minuten ein 13:3 Vorsprung auf der Anzeigetafel zu lesen war. Auch zwei Auszeiten halfen den Gastgebern nicht, die SG zu stoppen. Am Ende war es ein misslungener Angriff des Ellwangener Außenangreifers, der das Spiel beim Stand von 25:10 beendete.

Am kommenden Sonntag besteht für die SG die nächste Chance zu punkten. Erstmals in dieser Saison empfängt das Team einen Gegner in der Wendlinger Sporthalle am Berg. Dort gastiert ab 15 Uhr der TSV Eningen.leh

SG Volley Neckar-Teck: Babinger, Benz, Dokla, Hommel, Melzer, Mäbert, Krenn

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