Lokalsport

Der Spitzenreiter sorgt für klare Verhältnisse

Kreisliga A Neidlinger gewinnen letztes Saisonspiel gegen Schlaitdorf 4:0 – SV Nabern wird drittbestes Teckteam.

Ehre, wem Ehre gebührt: Die Dettingen lassen den 60-fachen Saisontorschützen Tim Lämmle hochleben. Foto: Markus Brändli
Ehre, wem Ehre gebührt: Die Dettingen lassen den 60-fachen Saisontorschützen Tim Lämmle hochleben. Foto: Markus Brändli

Neidlingen. Mit einem 4:0-Sieg gegen die Spvgg Germania Schlaitdorf hat der TV Neidlingen die Meisterschaft in der Fußball-Kreisliga A perfekt gemacht. Da nützte den SF Dettingen das 8:1-Schützenfest gegen den VfB Neuffen recht wenig. Damit geht es für die Elf von Trainer Heiko Blumauer in die Aufstiegsrelegation. Der TSV Raidwangen wahrte mit einem 3:0-Erfolg beim SV Nabern seine Chancen, den Abstieg über eine erfolgreiche Relegation doch noch zu verhindern.

TV Neidlingen - Spvgg Germania Schlaitdorf 4:0 (2:0): Die Taktik von TVN-Spielertrainer Patrick Kölle ging voll auf. Von Beginn an wollte der Spitzenreiter für klare Verhältnisse sorgen, und nach nicht einmal einer halben Stunde Spielzeit führten die Neidlinger bereits mit 2:0. Die Begegnung hätte vielleicht noch einmal spannend werden können, wenn der Schlaitdorfer Eberima Kameth nicht mit einem Foulelfmeter an Neidlingens Torwart Andreas Gienger gescheitert wäre (43.). In der zweiten Halbzeit sorgten die Gastgeber mit dem 3:0 schon früh für die Vorentscheidung. Der Erfolg hätte noch deutlicher ausfallen können, denn Patrick Kölle (38.), Felix Kaiser (70.) und Daniel Esser (75.) trafen nur den Torpfosten. Tore: 1:0 Patrick Kölle (19.), 2:0 Tim Mohoric (30.), 3:0 Patrick Kölle (50.), 4:0 Andreas Gienger (90.+1/Foulelfmeter).

SF Dettingen - VfB Neuffen 8:1 (4:1): Nach nicht einmal fünf Spielminuten hätten die Sportfreunde bereits mit vier Treffern vorn liegen müssen. „So was habe ich noch nie erlebt“, sagte Dettingens Abteilungsleiter Christian Renz über die turbulenten Anfangsminuten. Danach nahm die Begegnung ihren Lauf, und die Dettinger sorgten innerhalb von nur acht Spielminuten schon frühzeitig für die Entscheidung. Bei besserer Chancenauswertung hätte die Partie leicht und locker zweistellig ausgehen können. Einmal mehr zeigte der Dettinger Goalgetter Tim Lämmle seine Trefferqualitäten und schraubte seinen Torerekord mit vier Treffern auf 60 Saisontore. Tore: 1:0, 2:0 Tim Lämmle (8., 14.), 3:0 Benjamin Hubert (16.), 3:1 Tobias Spreitzer (36.), 4:1 Lämmle (40.), 5:1 Robin Spranz (47.), 6:1 Tino Jungblut (78.), 7:1 Lämmle (85.), 8:1 Hubert (90.).

SV Nabern - TSV Raidwangen 0:3 (0:3): Von Beginn an wurde den Zuschauern klar, für welche Mannschaft es noch um etwas ging. Die Gäste waren hochmotiviert und sorgten schon im ersten Spielabschnitt mit drei Toren für klare Verhältnisse. Trotz der Heimniederlage zog Naberns Sportchef Axel Maier eine positive Bilanz: „Wir sind mit der abgelaufenen Saison hochzufrieden.“ Die Elf vom Oberen Wasen belegt den sechsten Tabellenplatz und ist damit drittbester Teckverein. Tore: 0:1, 0:2 Sanna Sowe (7., 20.), 0:3 Andy Schäffer (43.).

AC Catania Kirchheim - FC Nürtingen 73 6:2 (3:0): „Wir wollten das letzte Spiel unbedingt gewinnen“, sagte Catania-Spielleiter Maurizio Latte. Das ist der Elf von Spielertrainer Michel Forzano glänzend gelungen. Mit dem Treffer zum 4:0 machte sich Gianfranco Latte dabei sein Abschiedsgeschenk selbst, denn der 34-Jährige beendet nach der Partie seine Laufbahn. Tore: 1:0 Maurizio Latte (10.), 2:0 Daniele Attorre (25.), 3:0 Benjamin Sigel (45.), 4:0 Gianfranco Latte (50.), 5:0 Jonathan Willig (55.), 5:1 Atakan Yurtseven (63.), 6:1 Kaan Cavli (77.), 6:2 Burcin Parlak (85.).

TSV Weilheim II - TSV Altdorf 2:5 (1:2): Der Weilheimer Trainer Armin Sigler war nach dem Spiel mächtig enttäuscht: „Das war eine äußerst schwache Leistung meiner Mannschaft. Der einzige Lichtblick waren die vier A-Junioren-Spieler, die wir eingesetzt haben.“ Tore: 0:1 Jannick Wenzelburger (16.), 0:2 Florian Jung (18.), 1:2 Paul Schrievers (21.), 1:3 Felix Rambow (54.), 1:4 Alexander Bernhardt (76.), 2:4 Tim Stiefelmeyer (80.), 2:5 Rambow (81.).

TSV Jesingen - TSV Grötzingen 4:4 (1:4): Es waren zwei grundverschiedene Halbzeiten. Nach dem ersten Spielabschnitt sahen die Gäste bereits wie der sichere Sieger aus, und in der zweiten Hälfte waren die Gastgeber das eindeutig bessere Team. „Wenn die Partie noch fünf Minuten länger gegangen wäre, hätten wir das Spiel sogar noch gewonnen“, meinte Jesingens Sprecher Matthias Balla. Tore: 0:1 Waldemar Götte (5.), 0:2 Eigentor Daniel Borat (12.), 0:3 Götte (23.), 1:3 Daniel Borat (38.), 1:4 Götte (40.), 2:4 Michael Hübsch (60.), 3:4 Dirk Augustin (76./Foulelfmeter), 4:4 Adrian Maidl (86.).

TSV Grafenberg - TV Bempflingen 3:4 (1:1): Tore: 0:1 Moritz Heinzmann (16.), 1:1 Frieder Geiger (23.), 1:2 Felix Arendt (52.), 2:2 Geiger (58.), 3:2 Carmelo Sessa (63.), 3:3 Heinzmann (71.), 3:4 Joel Barth (82.)

TSV Neckartenzlingen - FV 09 Nürtingen II 0:5 (0:1): 0:1 Lamin Mamureh (40.), 0:2 Semso Husejinovic (60.), 0:3 Tristan Hermann (74.), 0:4 Karl Kores (80.), 0:5 Christian Ciccone (86.).kdl

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