Lokalsport

Der SV Nabern krönt die Saison mit dem Sieg im Supercup

Tischtennis Im Finale in Weilheim über die TTF Neuhausen behält der SVN kühlen Kopf. Die SG Erkenbrechtsweiler-Hochwang holt den Bezirkspokal. Von Michael Oehler

Konzentration lohnt sich: Yannic Hiller und der SV Nabern haben den Tischtennis-Supercup gewonnen. Foto: Markus Brändli
Konzentration lohnt sich: Yannic Hiller und der SV Nabern haben den Tischtennis-Supercup gewonnen. Foto: Markus Brändli

Die letzten Entscheidungen der Tischtennissaison sind gefallen. Beim Supercup in Weilheim gab es dabei die erwarteten Favoritensiege des SV Nabern und des TTC Frickenhausen II. Den Bezirkspokal sicherte sich die SG Erkenbrechtsweiler-Hochwang.

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Im Super-Cup der Herren - Teilnehmer waren Mannschaften von der Bezirksklasse bis zur Landesliga - lief von Beginn an alles auf eine Wiederauflage des letztjährigen Finales hinaus. Der SV Nabern konnte sich dabei für die Vorjahresniederlage revanchieren und schlug die TTF Neuhausen/Filder in einer hoch spannenden Partie knapp mit 4:3. Der SVN hatte sich zuvor im Halbfinale klar gegen den TSV Oberboihingen mit 4:0 durchgesetzt, die Tischtennisfreunde von den Fildern mussten - der Auslosung geschuldet - gegen ihre eigene Reserve antreten und hielten diese mit 4:1 in Schach. Das Endspiel hielt dann einiges an Dramatik bereit. Gleich zu Beginn unterlagen die beiden favorisierten Naberner Yannic Hiller und Andrej Plantikow gegen Thomas Hohenstatt und Felix Necker. Nur Mike Juretzka hielt die Naberner mit einem Sieg über Frank Kilian noch im Spiel. Im Doppel kam es dann zur Vorentscheidung. Der nachträglich eingetroffene Jakob Baum konnte zusammen mit Juretzka den 2:2-Ausgleich erzielen. Nach weiteren spannenden und guten Offensivduellen behielt der SVN jedoch mit 4:3 die Oberhand.

Bei den Frauen konnten die Super-Cup-Seriensiegerinnen des TTC Frickenhausen den vierten Erfolg nacheinander verbuchen. Bereits im Halbfinale kam es zum Duell mit Bezirksligameister SV Nabern. Frickenhausen behielt hier mit 4:1 klar die Oberhand, einzig Naberns Ana Ladan konnte Kristin Timmann einen Sieg abluchsen. Im zweiten Halbfinale unterlag die dritte Mannschaft des TTC Frickenhausen den TTF Neuhausen knapp mit 3:4. Im Finale machten die Favoritinnen des TTC dann jedoch kurzen Prozess und siegten mit 4:0.

SGEH holt Pott trotz Problemen

Im Bezirkspokal der Herren (bis Kreisliga) war die Favoritenlage im Vorfeld nicht eindeutig. Immerhin drei Kreisligisten hatten sich bis ins Halbfinale durchgespielt. Geheimfavorit SG Erkenbrechtsweiler-Hochwang musste im Vorfeld bereits einen herben Rückschlag einstecken. „Durch den kurzfristigen Verletzungsausfall von Matthias Schorradt hatten wir unsere Chancen nicht allzu hoch eingeschätzt“, erklärte Teamsprecher Sven Vatter. Doch es sollte trotzdem reichen. Im Halbfinale schlug die SGEH den mit einer sehr jungen Mannschaft angetretenen TV Bissingen mit 4:2. Im Parallelspiel setzte sich der TSV Jesingen gegen Außenseiter TSV Plattenhardt II knapp mit 4:3 durch. Im Finale war die SGEH dann die klar bessere Mannschaft und siegte mit 4:1. Aus der „geschlossenen Mannschaftsleistung“ (Vatter) ragte aber einer besonders hervor. Mannschaftsführer Andreas Kurfess war den ganzen Tag über von keinem Gegner zu bezwingen und holte im Einzel und Doppel insgesamt sechs Punkte für sein Team.

Im Bezirkspokal der Frauen verteidigte der TV Unterboihingen II seinen Titel aus dem Vorjahr. Im Finale besiegte der TVU die Kreisligameisterinnen des TSV Jesingen mit 4:1.