Lokalsport

Der TSV bleibt in der Fremde eine Bank

Fußball-Landesliga. Weilheimer haben in Weilimdorf Lust auf Fußball. Eisenhardt-Elf unterstreicht beim 4:1 die beste Auswärts-Bilanz der Liga.

Der TSV Weilheim hat seine Vormachtstellung auf fremden Plätzen in der Fußball-Landesliga untermauert. Mit einem überzeugenden 4:1 (2:1) Sieg beim TSV Weilimdorf belegen die Limburgstädter zumindest in der Auswärtstabelle mit 29 Punkten den ersten Platz. Die Elf von Trainer Christopher Eisenhardt hatte in ihrem letzten Auswärtsspiel in dieser Saison noch einmal richtig Lust auf Fußball. Bei Temperaturen über 30 Grad boten die Weilheimer Fußballer eine starke Leistung. Eisenhardt fand trotzdem kritische Worte: „Die 20 Minuten nach der Führung haben mir gar nicht gefallen.“

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Es waren noch nicht einmal drei Minuten gespielt und die Limburgstädter gingen durch Felix Stolz mit 1:0 in Führung (3.). Die Gastgeber zeigten sich jedoch unbeeindruckt und hatten kurz darauf gleich zweimal die Chance zum Ausgleich. Ben Brenken reagierte zweimal glänzend bei einem Schuss von Mahdenhager Woldezion (6.) und einem Kopfball von Florian Sprenger (7.). Der Ausgleich lag in der Luft und ließ nicht lange auf sich warten. Nach Vorarbeit von Samir Genc hatte Josip Sesar freie Bahn und schob das Leder am herausstürmenden Weilheimer Torwart ganz überlegt vorbei (16.). Die Freude war aber nur von kurzer Dauer. Nach einem Freistoß von Christoph Bauer konnte Bächler das Leder nicht festhalten. Zaglauer reagierte am schnellsten und hämmerte den Ball zur 2:1-Führung in die Maschen (22.).

Heim sorgt für Vorentscheidung

Nach dem Seitenwechsel war die Partie zunächst ausgeglichen. Die erste Chance hatten die Gastgeber durch den eingewechselten Carmine Pescione, doch Brenken bewahrte seine Elf erneut mit einer tollen Parade vor dem Ausgleich (63.). Der darauffolgende Eckball von dem erst zwei Minuten zuvor eingewechselten Marvin Heth brachte dann die Vorentscheidung. Bei den Gastgebern fühlte sich niemand zuständig für Tobias Heim, der keine Mühe hatte auf 3:1 zu erhöhen (64.).

Zum Ärger von Weilimdorfs Trainer Daniel Goss: „Wir konnten bei den ersten drei Gegentoren den zweiten Ball nicht verteidigen.“ Es kam noch schlimmer für seine Jungs, denn nach einem klaren Foulspiel an Can Kanarya zeigte der gut leitende Schiedsrichter Lars Erbst sofort auf den Elfmeterpunkt. Diese Chance ließ sich Mike Tausch nicht entgehen. Er verwandelte den Elfer sicher zum 4:1-Endstand (78.).me