Lokalsport

Die Hoffnung sinkt auf den Tiefpunkt

Volleyball Nach dem 2:3 in Ludwisgburg schwebt die SG Neckar-Teck zwei Spieltage vor Saisonende in akuter Abstiegsgefahr.

Ludwigsburg. Die Oberliga-Volleyballer der SG Neckar-Teck haben den Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasst. Gegen Kellerkonkurrent MTV Ludwigsburg verlor das Team um Trainerin Lyubka Rund mit 2:3 im Tiebreak. Damit beträgt der Abstand zum rettenden Ufer zwei Spieltage vor Saisonende drei Punkte.

Bei einem Blick auf den restlichen Spielplan sorgt das nicht gerade für Hoffnung. Zwar steht am kommenden Samstag ab 20 in der Dettinger Sporthalle der Vorletzte TSV G. A. Stuttgart III als Kontrahent auf dem Feld. Doch am letzten Spieltag muss die Spielgemeinschaft beim Tabellenzweiten TSV Ellwangen ran. Dieser darf sich als Tabellenzweiter noch berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen.

Gegen Ludwigsburg hatte sich die SG die Chance auf drei Punkte bereits zu Beginn der Partie zunichte gemacht. Nach zwei Sätzen lag der Gastgeber MTV Ludwigsburg bereits mit 2:0 in Führung. Erst als Mittelangreifer Thomas Frank auf die Außenangreifer-Position wechselte, lief es besser. Plötzlich hielt die SG die Heimmannschaft in Schach und sicherte sich mit 25:13 den dritten Durchgang. Auch im vierten Satz lief es für die Gäste: Beim 25:20 glich die Spielgemeinschaft aus und hielt so die Hoffnung auf zumindest zwei Punkte aufrecht. Doch im Tiebreak hatten die Hausherren knapp die Nase vorn. Mit gerade einmal zwei Punkten Vorsprung siegte der MTV und sorgte für lange Gesichter aufseiten der SG. Die hatte dadurch die Chance verpasst, sich zwei Spieltage vor Saisonende eine aussichtsreichere Ausgangslage zu schaffen.

„Zweiter“ winkt Relegation

Auf einen erfolgreichen Saisonabschluss freut sich die zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft in der Landesliga. Nach dem Erfolg beim Auswärtsspiel in Unterkirchberg vor zwei Wochen steht am kommenden Samstag ab 14.30 Uhr der letzte Heimspieltag an. In der Sporthalle im Grund in Wendlingen trifft das Team um Trainer Andreas Ratzkowski auf die SG Ailingen/Kressbronn und den SSC Tübingen.

Im Fernduell mit Tabellennachbar TSV Flacht geht es um die Chance auf die Aufstiegsrelegation, die aller Voraussicht nach in diesem Jahr der Drittplatzierte in Anspruch nehmen kann. Grund dafür ist der TSB Ravensburg, der als bereits feststehender Meister eine Teilnahme an der Relegation sowie den Aufstieg ausgeschlossen hat. leh

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