Lokalsport

Die KG muss bangen bis zum Schluss

Ringen Die Kampfgemeinschaft aus Kirchheim geht nach der Niederlage gegen Ebersbach als Vorletzter ins Schlussduell.

Holen sich die KG-Ringer in dieser Saison eine blutige Nase? Die Abstiegsgefahr in der Landesklasse ist noch immer nicht gebannt
Holen sich die KG-Ringer in dieser Saison eine blutige Nase? Die Abstiegsgefahr in der Landesklasse ist noch immer nicht gebannt. Foto: Mirko Lehnen

Kirchheim. Es war die erwartet klare Heimniederlage: Mit 8:27 hat die KG Kirchheim/Köngen in der Ringer-Landesklasse gegen den Nachbarn aus Ebersbach verloren. Wie ernst die Oberligareserve aus der Filsgemeinde die Aufgabe in Kirchheim nahm, war schon daran zu erkennen, dass neben dem ehemaligen Köngener Alexander Meinero auch Altmeister Dieter Roos im Aufgebot stand.

Nach dem Wiegen war klar, dass es statt neun nur sieben Einzelkämpfe geben wird. Beide Seiten konnten jeweils eine Gewichtsklasse nicht besetzen. Besonders im Blickpunkt stand der mit Spannung erwartete Schwergewichtskampf zwischen Nico Müller und Alexander Meinero. Ohne langes Abtasten versuchten beide Kontrahenten, dem Gegner ihren Kampfstil aufzuzwingen. Nachdem beide die ersten Punkte erzielt hatten, riskierte Meinero bei einem Durchdreher zu viel, und Nico Müller nutzte die Gelegenheit, konterte den früheren Bundesligaringer aus und schulterte ihn. Die restlichen Zähler für die KG holte Bernd Kohlberg, der ebenso wie Dieter Ross für die Ebersbacher in seiner unbesetzten Gewichtsklasse kampflos punktete.

Für die KG Kirchheim/Köngen heißt es nun bangen bis zum Schluss. Der Tabellenvorletzte geht als krasser Außenseiter am kommenden Samstag ins Duell mit der KG Benningen II/Marbach, die aktuell Dritte ist. Zwar hat die Kampfgemeinschaft aus Kirchheim und Köngen mit sechs Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Münster den vorletzten Platz sicher. Erst am Saisonende wird sich jedoch entscheiden, ob es in dieser Saison einen zweiten Absteiger geben wird.fk

Anzeige