Lokalsport

Die Krise auf der Alb spitzt sich zu

Handball Landesligist TSV Grabenstetten ist nach einem 30:32 gegen die SG Herrenberg nur noch Vorletzter in der Tabelle.

Grabenstetten. Lange schienen die Rehkugler-Schützlinge auf Kurs Richtung zweiter Heimsieg. Am Ende eines engagierten Auftritts blieb aber wieder nur Frust. Die Krise des TSV Grabenstetten in der Handball-Landesliga hat sich gegen die SG H2Ku Herrenberg weiter verschärft. Nach der 30:32 (16:13)-Heimniederlage ist die Mannschaft von der Alb nur noch Vorletzter in der Tabelle.

Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, und beide ließen anfangs beste Chancen ungenutzt. Es war zu Beginn das Spiel der beiden Torhüter. Marius Spitz im TSV-Gehäuse machte den Gästen das Leben lange Zeit schwer. Ein erstes Ausrufezeichen setzte Achim Holder, der in Unterzahl zum 9:9 traf und direkt im Anschluss nach einem Ballgewinn nach 20 Minuten die erste Führung für die Gastgeber erzielte. Griesinger und Holder sorgten danach für eine Drei-Tore-Führung zur Pause.

Grabenstetten legte vor. Florian Braun traf zum 24:20 und es schien zu laufen für die Gastgeber, doch eine Reihe unnötiger Zeitstrafen sorgte innerhalb von knapp drei Minuten für die Wende im Spiel. Zwar gelang Samuel Kurz mit dem 28:28 erneut der Ausgleich, doch ein technischer Fehler und eine umstrittene Strafwurfentscheidung entschieden das Spiel. Am kommenden Samstag haben die „Höllablitze“ bereits das nächste harte Brett vor der Brust: Dann geht es zum Derby nach Dettingen/Erms.male

Spielstenogramm

TSV Grabenstetten: Stäbler, Spitz - Kazmaier, Boneberg (2), Buck, Braun (2), Griesinger (5), Holder (6), Hummel (7/4), Kurz (5), Rehm, Rödel, Rüggen (3).

SG Herrenberg: Rinderknecht, Rhotert - An. Kohler (2), Freundt (4), Lide (3/1), Wagner, Bökle (3), Will (1), Heldmaier (3), Sattler (11), Mezger, Mössler, Al. Kohler.

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