Lokalsport

Die lange Rückkehr zum großen Wurf

Coronakrise Das Beispiel der Judoabteilung im VfL Kirchheim zeigt, wie viele Themen der Wiederbeginn in einer Kontaktsportart aufwirft. Zumal die virusbedingte Zwangspause Trainingslücken hinterlässt. Von Reimund Elbe

Gabi Deuringer und ihr Mann Karsten hatten im ersten Training nach der Corona-Pause im wahrsten Sinne des Worts alle Hände voll
Gabi Deuringer und ihr Mann Karsten hatten im ersten Training nach der Corona-Pause im wahrsten Sinne des Worts alle Hände voll zu tun. Fotos: Jean-Luc Jacques

Kontaktsportart - der Begriff wird zur Zeit fast inflationär verwendet. Die Judoka des VfL Kirchheim zum Beispiel kennen ihn zur Genüge. Ihr Sport stand praktisch seit März 2020 still. Nach langer Zwangspause startet die Abteilung nun ...

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„Fast schon wie eingerostet“

Nicht nur die Kinder und Jugendlichen sind bei den VfL-Judoka wieder ins Training eingestiegen. Die erste Einheit der Erwachsenen brachte laut Trainer Karsten Deuringer ebenfalls Aufschlüsse. Zum Beispiel die Erkenntnis, dass es praktisch keinen Ersatz für Judo in Reinkultur gibt. „Fast schon wie eingerostet“, habe er sich während der ersten Übungseinheit seit Monaten gefühlt, berichtet der Judo-Routinier aus Owen. Die teils komplexen Abläufe eines spezifischen Trainings könne man durch Joggen nicht ersetzen, so Deuringer. rei