Lokalsport

Die Schnellsten zu Lande und im Wasser

Swim and Run Die vierte Auflage des Rennens im Kirchheimer Freibad bleibt von Gewittern verschont. 180 Teilnehmer vertreiben alle Sorgen beim Veranstalter.

Gute Wasserlage und schnelle Beine - wer beides hat, ist beim Swim and Run ein potenzieller Siegertyp, unabhängig von Geschlecht
Gute Wasserlage und schnelle Beine - wer beides hat, ist beim Swim and Run ein potenzieller Siegertyp, unabhängig von Geschlecht und Alter.Fotos: Carsten Riedl

Für einen neuen Teilnehmerrekord hat es zwar nicht gereicht, damit hatten die Veranstalter der VfL-Schwimmabteilung bei der vierten Auflage des Kirchheimer Swim and Run am Sonntag aber wohl auch nicht gerechnet. 205 Schwimmer und Läufer waren vor zwei Jahren am Start. Diesmal waren es immerhin 180 - trotz vorangegangener Musiknacht und kühlen Schauerwetters. Grund zur Zufriedenheit also bei den Organisatoren. Es hätte wahrlich schlimmer kommen können. Trotzdem will man in den kommenden Wochen über eine mögliche Rückkehr zum angestammten Termin Anfang September entscheiden.

Die Änderungen im Modus jedenfalls kamen bei Teilnehmern, Betreuern und Zuschauern an. Die 400 Meter lange Laufstrecke der jüngsten Jahrgänge wurde diesmal komplett aufs Freibad-Gelände verlegt. Damit konnten die Positionskämpfe von Eltern und Freunden besser verfolgt werden. 35 Schülerinnen und Schüler sorgten für mächtig Stimmung. Ein Mädchen stellt dabei alle in den Schatten: Linda Engels vom TB Cannstatt war schneller als alle anderen Jungen und Mädchen in dieser Kategorie. Lennon Slavik aus Ötlingen wurde Dritter. In der Jugend A landete VfL-Wasserballer Lorenz Herbster nach 300 Meter Schwimmen und drei Kilometer Laufen in 18:27 Minuten ebenfalls auf dem Bronzerang, während Paul Haug vom Team Teckkeller bei den Junioren über die gleiche Distanz Zweiter wurde.

Oelsner schnellster Kirchheimer

Schnellster Schwimmer des Gesamtfeldes und gleichzeitig schnellster Kirchheimer war Maximilian Oelsner von den VfL-Wasserballern in 22:36 Minuten, was am Ende Platz sieben bedeutete. Bei den Staffeln gewann unangefochten das Kirchheimer Duo Louis-Victor Schäfer und Robin Kübler.

Das Team Teckkeller stellte mit 24 Sportlern die größte Gruppe am Start und holte, wie auch die „TriAS“ aus Wernau, in den verschiedenen Altersklassen mehrere Podiumsplätze. Dass die Veranstaltung bis zum Schluss reibungslos verlief, war auch dem Wetterglück zu verdanken. Die angekündigten Gewitter hatten den Organisatoren zuvor Sorgenfalten auf die Stirn getrieben. Es blieb bei einem kurzzeitigen Grummeln und dunklen Wolken am Himmel. Am Ende schafften es alle Athleten im vorgezeichneten Zeitfenster ins Ziel.

Äußerst spannend verlief das Jedermannrennen über 400 Meter Schwimmen und vier Kilometer Laufen. Die dreimal zu bewältigende Treppenpassage hinauf zum Schafhof sorgte hier für eine Auslese im Feld. Stefanie Deusch­le von der SG Dettingen/Erms sicherte sich dank einer starken Laufzeit von 16:35 Minuten den überlegenen Sieg. Mit ihrer Gesamtzeit hätte sie auch im Feld der Männer weit vorne mitgemischt. Bei denen ging es deutlich enger zu. Nur wenige Sekunden trennten die Plätze eins und vier. Vorjahressieger Simon Schlichenmaier war als der Topfavorit gehandelt worden, landete am Ende aber nur auf Platz vier. Den Sieg holte sich der Feuerbacher Peter Fester nach 20:21 Minuten mit neun Sekunden Vorsprung auf Claudio de Santis vom AST Süßen. Weitere elf Sekunden später folgte Heiko Thiele vom Tria-Team Göppingen.gs

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