Lokalsport

Ein Augenschmaus für die Queen

Kraftsport Der gebürtige Kirchheimer Andreas Deuschle hat sich bei den „Highland Games“ längst einen Namen gemacht und bei seinem Heimatverein SV Hardt eine eigene Abteilung gegründet. Von Klaus Schlütter

Ein Highlander durch und durch: Andreas Deuschle. Foto: Holzwarth
Ein Highlander durch und durch: Andreas Deuschle. Foto: Holzwarth

Mit großen Augen mus­terte Elisabeth II. ihr Gegenüber, der sie um fast zwei Köpfe überragte. Ein Hüne von Gestalt, gut drei Zentner schwer. Muskelbepackte 1,94 Meter vom Scheitel bis zur Sohle, mit zotteligen langen Haaren und ...

eienm .cauhtRsaber a agm chsi eid von ndEnagl in dme noMtem eatdgch nbeh,a lsa sie end Kemrrhchiei sedraAn chDuelse ieb dne chsehtcintos Hglhdani saGme ni

eDi gteRnine tis nrherichSmir deisre tanVutergasnl ehna olaramlB lCeas,t rmeih tiereltdanilon zmtes.riomS im Stereepbm tbdwenrue esi ied rndseketzaoftrtn euAr,tke ewnn iedse im kcrhoottecnS eib eDskskuadlcuim nud ovr enTunades ngetetbrsiee ruZascnheu udn sbi uz 04 iolrKgmma recshew iwetehGc rhucd edi nGgdee rnw.fee

uhsl ecDe its neeir edr rtSas resied anreutl p.tatrrSo 53 ahrJe lat, iehzferacw etVa,r rslitsgbesneätd grmncarhfehnniueVcass ndu ratUttda-SCD in raw er reeni rde netesb mi Land. 9981 Dcsreueht 1990 mit eeinr genltitusesB ovn 197,1 ertM.e eDi iregrunivWegdeein rtherneidev sieen 9192 ni cBar.aolne eDi etlAtnhe aus dre nelgmeheia RDD wenar eib red dnsusicAeugh nohc einen cikT esebsr.

Mit 40, am ednE nirsee huafbaLn asl secntsohls hcis dinleHharg zu edw.ern Wile dei escrhnew end asnRe im tdoinSa emnraoine,rp re onbe fua mde ergB mi Sdtetlati tdrHa, ow hisc eninwichsz iene neegie daeepuHrGlgpihrn- erlettiba ah.t anrtiiree lsehamcs in erd wie er enbot.t ich niene Rat bc,hruae eenwd hci imch an eePrt ae,Slrz dre ahcu nie

eshDlue cs lzhtea chsi as.u 2801 dwuer er ibe erd WM ni uttarStgt gegen 20 neuktnKrreon Wtemert­eils in edr t-ersMlaKssea. nVo end tach ilsiniDepnz eds freMmkhpas - (2,) wnefrrmHemea 2,)( saDincet )2,( h-iuHeworwcfGtch udn daSsnmmtuBrmuelc-hea - enwgna er schse und duwre aimezwl eitr.ewZ 1240 wra re in Snloadtcth eisebrt row.ndeeg eneSbi laM tloeh re ihcs dne suehecndt Mest.eliiertt

rD e oeMletlhdtal its sSamtmgta ieb den gHniadl .maeGs bO es in meeids rsbtHe in hacolstnStd nroNde nei eisnhredWee mti Etiabhsel .II ngebe wrd,i tis enewg dre aioamderC-Pnone ehmr las hcg.frlai

Zwei Weltrekorde in Hardt

Die Ursprünge der „Highland Games“ reichen fast 1000 Jahre bis in die Zeit der kelti­schen Könige zurück. Die Wettkämpfe wurden ausgetragen, um die stärksten und schnellsten Männer Schottlands zu ermitteln, die dann für den König Leibwächter oder Boten wurden. Schon damals waren sie Volksfeste für die gesamte Bevölkerung. Die bis zu 100 Veranstaltungen jährlich in Schottland locken Tausende von Touristen an, mittlerweile auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Auch Hardt zwischen Nürtingen und Wolfschlugen hat inzwischen seine „Highland Games“. Beim „Heimspiel“ im vergangenen Sommer stellte Andreas Deuschle zwei Weltrekorde in der AK Masters 50 auf. Im Wettbewerb „Open Stone“ stieß er den 7,25 Kilogramm schweren Stein 14,82 Meter, den 10-Kilo-„Breamar Stone“ 12,31 Meter weit.

Wichtig ist die richtige Ernährung. Viel Eiweiß wie Fisch, Pute oder Rind, auch Pflanzliches wie Hülsenfrüchte. Deuschle: „Der Muskel­aufbau geht über Jahre, dazu braucht man viel Geduld.“ Bisher verputzte er zwischen 6000 und 7000 Kalorien täglich. Seit einem halben Jahr hat er auf 3000 bis 4000 reduziert und sein Gewicht von über 150 Kilogramm auf 135 verringert. Wie? „Einfach das Süße weggelassen.“ ks