Lokalsport

Ein erstes Anschwitzen für den Ernstfall

Fußball Landesligist TSV Weilheim steigt heute Abend in die Saisonvorbereitung ein. Trainer Christopher Eisenhardt sucht noch nach zwei neuen Spielern. Von Reimund Elbe

Geht künftig für den TV Neidlingen in die Luft: Martin Kirschmann (Mitte) hat den TSV Weilheim verlassen. Foto: Markus Brändli

Die fußballfreie Zeit ist für die Landesliga-Kicker des TSV Weilheim ab heute Abend Geschichte. Trainer Christopher Eisenhardt bittet Punkt 19 Uhr im Lindachstadion zur ersten Übungseinheit der Saison 2017/18. Die Gänge will er allerdings nur langsam hochschalten. In der ersten Einheit stehen nach einer Besprechung sowie einer Vorstellungsrunde Laufeinheiten auf dem Programm. Am Donnerstag folgt die zweite Einheit. „Ab kommender Woche steigen wir dann in den normalen Rhythmus mit drei Trainings pro Woche ein“, erklärt Eisenhardt.

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Neun Neue werden dabei sein, insgesamt verfügt der Coach aktuell über einen Kader von 19 Feldspielern und drei Torhütern. „Wir wissen, dass wir bei den Feldspielern möglichst noch einen oder zwei Spieler benötigen“, sagt Eisenhardt, im Klub halten deshalb alle die Augen offen.

Der Wechsel von Abwehrakteur Martin Kirschmann zum Bezirksliga-Aufsteiger TV Neidlingen „tat weh“ (Eisenhardt), umso dringlicher sei deshalb nun die Aufstockung des Kaders. „Ideal wäre natürlich ein Routinier“, betont der TSVW-Trainer im Kontext des Abwanderns von Defensivstratege Ferdi Er zur TSV Oberensingen und der Rückkehr von Mittelfeldakteur Domenic Brück zum Oberligisten SV Göppingen.

Bis zum Punktspielstart in rund sieben Wochen (Auswärtsspiel in Waldstetten) stehen neben Testspielen das Teckbotenpokal-Turnier in Dettingen sowie die erste Runde (und womöglich weitere Runden) im WFV-Pokal als weitere Härtetests an. Der Weilheimer Erstrundengegner wird heute ausgelost.

Für die kommende Punktrunde hat sich Eisenhardt bereits auf einen Favoriten festgelegt. „Der FC Heiningen ist für mich Titelkandidat Nummer eins“, sagt er, auch wenn der FCH einige Abgänge zu verkraften hätte. Dass auch der TSVW wieder zum engeren Favoritenkreis zählen dürfte, stört den einstigen Oberligakicker überhaupt nicht. „Ist doch okay, wenn uns andere so sehen“, erklärt er, „dies entspricht unseren Ansprüchen, und deshalb stellen wir uns entsprechend motiviert den kommenden Aufgaben.“