Lokalsport

Ein großer Schritt Richtung Vizemeisterschaft

Volleyball Die SG Neckar-Teck behauptet den zweiten Platz in der Oberliga dank eines 3:2-Zittersiegs.

Zwei Teams sehen rot: Die SG Neckar-Teck (Keck beim Schmettern) und die SG VolleyAlb haben sich einen offenen Schlagabtausch gel
Zwei Teams sehen rot: Die SG Neckar-Teck (Keck beim Schmettern) und die SG VolleyAlb haben sich einen offenen Schlagabtausch geliefert. Foto: Marcel Heckel

Dettingen. Herzschlagfinale in der Dettinger Sporthalle: Die Oberligavolleyballer der SG Neckar-Teck haben in einem wahren Nervenkrimi den TSV VolleyAlb Dettingen mit 3:2 bezwungen. Damit durfte sich der Gastgeber über zwei Punkte freuen und feierte einen letztlich verdienten Sieg.

Den allerdings galt es hart zu erarbeiten, denn von Beginn an war es eine Partie auf Augenhöhe. Zunächst setzte sich die Mannschaft von Spielführer Michael Melzer fünf Punkte ab, musste den Vorsprung im Laufe des ersten Satzes aber wieder einbüßen. Anschließend rannte man sogar einem Rückstand hinterher, der am Ende zwar verkürzt, allerdings nicht eingeholt werden konnte. Mit 26:24 spielten sich die Gäste in Front.

Aufschläge und eine gute Arbeit im Block legten im zweiten Durchgang den Grundstein für ein erfolgreiches Spiel der Gastgeber. Die glichen nach 45 Minuten zum 1:1 (25:22) aus, verpassten im dritten Satz durch eigene Fehler aber die Führung (22:25) - ein Erfolg in Durchgang vier musste also her, damit die Chance auf zwei Punkte gewahrt wurde.

Eine starke Aufschlagserie von Mittelangreifer Thomas Frank sorgte dafür, dass die Gäste den Ball nicht mehr sauber zu ihrem Zuspieler befördern konnten. Dem blieben am Ende nur Notbälle, die oftmals im Block von SG-Spieler Damian Dokla hängen blieben. Der herausgespielte Zehn-Punkte-Vorsprung reichte schließlich locker, um in den Tiebreak zu ziehen.

Dort erwischten die Gäste den besseren Start. Gleich drei gegnerische Punkte sorgten kurzzeitig für enttäuschte Gesichter aufseiten der Gastgeber. Erst als Kapitän Melzer den gegnerischen Angreifer per „Monsterblock“ stoppte und Manuel Babinger im Anschluss einen Aufschlag direkt zum Punkt verwandelte, witterten die Hausherren ihre Chance. Beim Stand von 8:7 wechselten die Teams ein letztes Mal die Seiten. Doch für die Gäste war nichts mehr zu holen. Mit den letzten Bällen zeigte das Heimteam von Spielertrainer Stephan Lehmann noch mal sein ganzes Repertoire und beendete das Spiel mit variantenreichen Angriffen (15:10).

Zwei Siege fehlen noch

Nachdem die Verfolger bereits am Vortag jeweils mit 3:2 gewonnen hatten, bleibt der Abstand des Tabellenzweiten bei sieben Punkten. Der Spielgemeinschaft fehlen noch zwei Siege, um in der ersten Saison nach dem Aufstieg auf Anhieb die Vizemeisterschaft perfekt zu machen. Am 17. Februar kann auswärts gegen den MTV Ludwigsburg der erste Schritt gemacht werden.leh

So spielten sie

SG Neckar-Teck: Babinger, Benz, Dokla, Frank, Hommel, Hummel, Melzer, Keck, Krenn, Lehmann, Scheibe

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