Lokalsport

„Ein Selbstläufer, der nicht mehr wegzudenken ist“

Der Initiator und Organisator des Kirchheimer City-Laufs Martin Moll zieht vor der Jubiläumsausgabe eine positive Bilanz

Jubiläum beim City-Lauf: Wie geht der Initiator an die 25. Auflage „seiner“ Veranstaltung?

Martin Moll: Es ist schon was besonderes, zumal sich die Veranstaltung im Laufe der Zeit sportlich und organisatorisch extrem weiterentwickelt hat.

Inwiefern?

Moll: In den Anfangszeiten wussten wir ja gar nicht, wie der Lauf von den Schulen angenommen wird. Aber mittlerweile ist es dank des großen Engagements der Lehrer, der Eltern und auch der Mitglieder der LG Teck ein Selbstläufer geworden, der einfach nicht mehr wegzudenken ist.

Der City-Lauf lockt jährlich mehrere Hundert Schüler an. Wo liegt das Geheimnis dieses Erfolgs?

Moll: Der Reiz liegt im Wettstreit. Kinder wollen einfach gerne gegeneinander antreten, um zu sehen, wer der Schnellste ist. Dazu kommt die einzigartige Atmosphäre in der Innenstadt mit den vielen Zuschauern und der Teamwettbewerb als solcher auf einer kurzen Distanz.

Was sind die größten Herausforderungen in Sachen Organisation?

Moll: Nachdem der Lauf jedes Jahr nur knapp vier Wochen nach Ende der Sommerferien stattfindet, haben wir eine relativ kurze Vorlaufzeit. Oft weiß ich erst am Freitag vor der Veranstaltung, wie viele Teilnehmer genau kommen, und muss dann in kürzester Zeit eine Zeitplan austüfteln. Ansonsten sind wir aber so gut vernetzt, dass es mittlerweile wie schon gesagt ein Selbstläufer ist.

Welchen Nutzen hat die LG Teck als Ausrichter von dem Event?

Moll: Für uns als Verein ist es neben den jährlich im Weilheimer Stadion stattfindenden Kreismeisterschaften die wichtigste Veranstaltung. Nachdem der City Ring dankenswerterweise das Ganze finanziert, bleibt für uns durch Bewirtung auch ein bisschen Geld hängen. Andernfalls hätten wir jährlich auch kaum rund 50 Vereinsmitglieder als Helfer im Einsatz.

Ist der City-Lauf eine Art Modellprojekt für die allerorten propagierte Kooperation zwischen Schule und Verein?

Moll: In gewisser Weise schon, aber um entsprechende Angebote im Stadion richtig zu vertiefen, fehlen uns als Verein die Betreuer. Trotzdem haben wir seit Bestehen des City-Laufs knapp 60 Mitglieder neu hinzugewonnen, für uns ist das also auch so etwas wie PR in eigener Sache. Wir weisen bei der Veranstaltung auch immer auf unsere Trainingszeiten und unser Angebot hin.pet

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