Lokalsport

Eisele verpasst Sieg denkbar knapp

Paderborn. Beim Paderborner Osterlauf war Lukas Eisele von der LG Filder über zehn Kilometer viertschnellster deutscher Läufer. Den von ihm selbst gehaltenen Vereinsrekord von 29,52 Minuten, den er vor einem Jahr an gleicher Wirkungsstätte aufgestellt hatte, verpasste der 21-Jährige vom TV Nellingen nur um sechs Sekunden.

Seinen Vorjahressieg in der U23 konnte Eisele indes nicht wiederholen. Am Ende fehlte dem Schützling des Nürtinger Lauftrainers Rudi Persch nur eine Sekunde auf Sieger Jens Mergenthaler vom SV Winnenden, der nach 29,57 Minuten hauchdünn die Nase vorne hatte. Der zweite Platz war für Eisele insofern gewichtig, weil das nationale Augenmerk eben auf der U23 lag. Zudem war der Run in Ostwestfalen der zweite von sechs Wertungsläufen um den deutschen Nachwuchsläufer-Cup 2018. Dritte Station ist der Würzburger Residenz-Lauf am 29. April.

Die ersten acht Plätze im Gesamtklassement gingen allesamt an internationale Läufer. Die Siegerzeit des Kenianers Kipich Kiporono lag bei 27,26 Minuten. Eisele wurde Gesamt-17. Der Paderborner Osterlauf gehört zu den deutschen Top-Veranstaltungen in der Laufszene.mm

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