Lokalsport
Enttäuschender Zypern-Trip für Manuel Fumic

Nikosia. Das viertägige Afxentia-Etappenrennen auf Zypern ist für den Kirchheimer Mountainbikeprofi Manuel Fumic mit einer Nullnummer zu Ende gegangen – zumindest was die Weltranglistenpunkte angeht. Am letzten Tag gab Fumic gesundheitlich angeschlagen und weit zurückliegend auf. Die ernüchternde Bilanz passt nicht mit dem Leistungs-Test überein, den Fumic noch vor dem Abflug absolviert hatte. Das Trainingslager in Südafrika hat voll angeschlagen, die Werte dort waren verheißungsvoll.

Der Auftakt war noch einigermaßen in Ordnung. Als 13. im 3,9 Kilometer langen Zeitfahren verkürzte Fumic den Abstand zum Sieger Florian Vogel gegenüber dem Vorjahr auf die Hälfte (20 Sekunden). Und das, obwohl er die Runde nur dosiert angegangen war. Fumic war gesundheitlich angeschlagen in die Konkurrenz gegangen, wollte und sollte darum nicht am Limit fahren, in der Hoffnung, dass die Infektion zurückgehen würde. „Es ging auch von Tag zu Tag besser“, meinte Fumic am Sonntag, doch zu einem vernünftigen Ergebnis reichte es trotzdem nicht. Auf Etappe zwei und drei erlitt Fumic jeweils einen Defekt und büßte so viel Zeit ein, dass er nach drei Tagen nur auf Platz 46 geführt wurde. Außerdem verletzte er sich am zweiten Tag am Daumen. Mit dem geschwollenen Finger machte es am Lenker einige Mühe, und weil er ohnehin „nichts mehr zu gewinnen“ hatte, verließ Fumic am Sonntag nach zwei Runden das Rennen.

„Es kam jetzt viel zusammen, aber es war dennoch eine gute Belastung. Natürlich nicht mit dem Ergebnis, das ich mir erhofft hatte. Aber Zypern war als Training gedacht und ich wollte mich jetzt hier nicht verletzen“, erklärte der 33-Jährige seinen Ausstieg. „Jetzt geht es darum, mich zu erholen und dann gesund in das Cape Epic zu gehen.“

Auf Zypern siegte der Schweizer Fabian Giger vor dem Franzosen Maxime Marotte und Fumics italienischem Teamkollegen Marco Fontana. Bester Deutscher war Moritz Milatz (Freiburg) auf Platz 18.eg