Lokalsport

Enttäuschung statt Wehmut bei Schweizer

Fußball-Bezirksliga Der scheidende Kirchheimer Coach bestreitet am Sonntag sein letztes Heimspiel für den VfL.

Kirchheim. Am vorletzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga kämpfen mit dem TSV Neckartailfingen (37 Punkte/11. Platz), dem TV Nellingen (36/12.), dem FTSV Kuchen (34)/13.) und dem FV Vorwärts Faurndau (32/14.) noch vier Teams um den Klassenerhalt. Alle anderen Entscheidungen sind bereits gefallen. Der SC Geislingen steigt in die Landesliga auf. Die TSV Oberensingen spielt am 13. Juni in Plattenhardt das erste Relegationsspiel, entweder gegen den SV Bonlanden oder Türkspor Stuttgart. Der TSV Obere Fils, der FC Eislingen und der TSV Berkheim stehen als Absteiger in die Kreisliga A bereits fest.

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Und die Teckvereine? Der SGEH ist in der entscheidenden Phase förmlich die Luft ausgegangen. Aus den letzten sieben Spielen konnten gerade einmal fünf Punkte geholt werden. „Ein einstelliger Tabellenplatz wäre für uns schon ein großartiger Erfolg“, sagt Trainer Dieter Hiller. Mit einem Auswärtssieg bei Schlusslicht TSV Obere Fils winkt am Sonntag Rang drei. Derweil laufen die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren. „Wir wollen uns in der Spitze und in der Breite noch stärker aufstellen“, sagt Hiller. Mit Felix Hummel vom Landesligisten TSV Bad Boll, Tim Sternemann vom SV Nabern, Kevin Rieke, Sascha Gökeler, Dennis Dreiseitel, Robin Hummel, Jonas Salcher (alle vom TV Unterlenningen) und Danny Nguyen von den A-Junioren des VfL Kirchheim haben die Verantwortlichen bereits acht Spieler verpflichtet. Weitere Neuzugänge sind geplant. Mit Peter Strobel, Marcel Gutbrod (beide hören auf) und Marco Parrotta (TSV Oberensingen) werden drei Spieler am Ende der Saison den Verein verlassen.

Bei Lokalrivale VfL Kirchheim nimmt Markus Schweizer am Sonntag im Heimspiel gegen den TSV RSK Esslingen letztmals auf der Bank im Stadion an der Jesinger Allee Platz - der 32-Jährige hatte seinen Abschied bereits vor Wochen kommuniziert. „Es kommt keine Wehmut auf, denn meine Enttäuschung über unsere schlechte Rückrunde ist zu groß“, sagt Schweizer. Nach der Vorrunde standen die Teckstädter mit 32 Punkten auf Platz drei. In der Rückrunde konnten bisher nur 17 Punkte geholt werden.

Eine hervorragende Saison spielt hingegen Aufsteiger TV Neidlingen. Die Elf von Spielertrainer Patrick Kölle war nie schlechter als Platz neun, hat seit dem vergangenen Spieltag den Klassenerhalt sicher. Mit Fabio Latzko hat mittlerweile der letzte Spieler für die neue Runde zugesagt. Damit bleibt der komplette Kader zusammen. Außer zwei bis drei A-Junioren wird es keine Neuzugänge geben. „Wir sind nicht gezwungen, was zu machen“, sagt Kölle. Klaus-Dieter Leib