Lokalsport

Erhebung in den Adelsstand

Radsport Für Jannik Steimle beginnt heute im Baskenland seine erste Grand Tour. Bei der Vuelta ist der Weilheimer einer der Helfer von Sprintstar Sam Bennett – und möglicherweise für eine Überraschung gut. Von Bernd Köble

Nach seinem Triumph bei der Slowakei-Rundfahrt peilt Jannik Steimle bei der Vuelta de nächsten Coup an. Foto: Roth
Nach seinem Triumph bei der Slowakei-Rundfahrt peilt Jannik Steimle bei der Vuelta de nächsten Coup an. Foto: Roth

Er hat den Punch, er hat die Leidensfähigkeit und er hat einen bärenstarken Willen. Ob das reicht für ein erfolgreiches Debüt bei der Vuelta, auf diese Frage wird Jannik Steimle in den folgenden knapp drei Wochen eine Antwort bekommen. Schon jetzt hat der 24-Jährige aus Weilheim allen Grund, mit sich und dem wohl ungewöhnlichsten Jahr im Radsport Frieden zu schließen. Sein Sieg bei der Slowakei-Rundfahrt Mitte September war ein deutlicher Fingerzeig im ersten Jahr als Profi in der World Tour.

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Der Schrecken aller Sprinter

Bis zu 24 Prozent steil ist das schma­le Sträßchen zum nordspanischen Alto de l‘Angliru im bergigen Hinterland Asturiens. Die Rampen bis zur Passhöhe auf 1570 Metern zählen zu den größten Herausforderungen, die der internationale Radsport zu bieten hat. Vor allem für Sprinter und weniger versierte Kletterer gilt der ­Angliru als Schreckgespenst. Die Berg­etappe ist regelmäßig im Programm der Spanien-Rundfahrt. In diesem Jahr ist der 12,5 Kilometer lange Anstieg das große Finale bei der Bergankunft auf der 12. Etappe am 1. November. Mit 109,2 Kilometer ist dies nach dem Einzelzeitfahren der kürzeste Tagesabschnitt der diesjährigen Vuelta. bk