Lokalsport

Erhebung in den Adelsstand

Radsport Für Jannik Steimle beginnt heute im Baskenland seine erste Grand Tour. Bei der Vuelta ist der Weilheimer einer der Helfer von Sprintstar Sam Bennett – und möglicherweise für eine Überraschung gut. Von Bernd Köble

Nach seinem Triumph bei der Slowakei-Rundfahrt peilt Jannik Steimle bei der Vuelta de nächsten Coup an. Foto: Roth
Nach seinem Triumph bei der Slowakei-Rundfahrt peilt Jannik Steimle bei der Vuelta de nächsten Coup an. Foto: Roth

Er hat den Punch, er hat die Leidensfähigkeit und er hat einen bärenstarken Willen. Ob das reicht für ein erfolgreiches Debüt bei der Vuelta, auf diese Frage wird Jannik Steimle in den folgenden knapp drei Wochen eine Antwort bekommen. Schon jetzt hat der 24-Jährige aus Weilheim allen Grund, mit sich und dem wohl ungewöhnlichsten Jahr im Radsport Frieden zu schließen. Sein Sieg bei der Slowakei-Rundfahrt Mitte September war ein deutlicher Fingerzeig im ersten Jahr als Profi in der World Tour.

Jetzt ...

zttse sda ernuet trhosleierefcg Tmae der osinSa ieb der taleVu fau den ancwhnamuhscN uas emd nlaScdbehwan. ainkJn iemeltS ist ienre onv ahernrF usa mde emaT von k,eiS-cutQp ied etueh mi Inru uaf ide eerts onv etnigmass 18 aEnpetp der idnthnur-nSepRfaa en.ghe upZefdgr rde aasMchnnft tis tim emd rIne maS etnBtne erd eirnnGwe esd iksTtor den sebnet rSentirp ieb edr uroT de n.Facre neOh enein raheFr ssGktemlansaetem ehtg se den esnbeglcih lnanlestR bie rde lnttzee ceeSiflh ni meseid aJhr mu ned ennei dreo edannre taepfleEg.opnr onov-paeFiTrt auf den geamGestis isdn red treuTwioeZ- iPromz Roglci dun red aihecevrf reSigruoeT- siCrh .omeoFr

e aiDb snie tsi a?lels Nicht ürf iJnank m,eSeilt der zrwa adss alulz srhocef enies nchti gut ,mnaemkon udn ,edr wei er stbels ,atsg nneie Htrekdepseeni aht rov red uonusaer.Hrrgfde ochD wer shci eneik eiZel tzs,te edr nnak huca hctins heicen.err hci nieen gnuet agT ebnah lsteol nud edi enachC da ,its liwl cih esi tsag iteemSl. hcLit hta re. sneGauo iew isene eibedn juneng ,amelgeonlekT edr leaneitrI arAden ()12 udn der ikem-anreUArS naI oasriGnr 2(,)2 ied edbei lsa vieNzno sin nnnRee n.geeh am Sattr uz ,eisn ath chau neitm Jknain .eSliemt Da➀ tha rjeed mi aeTm nazg uithmoatcsa rhme na T,ngae an nedne nhtic ied elhecnsln tuLee mi uksFo .etnseh urN irve ehtec pteSpnnpaerit tha ide Vtleau im roPammrg. eiWl leeiv onsrrpipetT uaf ide hcewesr zum dsnnSeiaeo zht,iventcree kernezitrton schi leals auf sda lluDe dre lctnEneslnehds enziwsch maS Bnneett dun dem alascP nkemncaAr oar(B ge.s)rahoHn ennW es glhegüi ,rwdi dei Sdnuet eds Jnniak Seeiltm gceas.hnl ibgt nohsc dei eien reod aenred pepEa,t ied imr ginlee tsga .re rlhicfei lseal

eelnGel r :tgil cniht lalzu agenl e.twran ieW rshe ied frKeät in der cuhwslSeosch hews,nncdi vagrme ucah der iemleirhWe rov einres e­snter nuadtRfrh thicn zu sange. Zmula mti ned fua dme ermTtoalu in dne med oAlt de Alrunl’ig hi(ees ofnI) nud dem Atlo de la aliCltoav ma revtzlteon gaT iedr ehpeics teBeanrpgpe auf asd eFafldrreh eratw.n reDi nvo ngeatsims bi,enes die dsa aRoobodk in mdeise Jrah Seteilm its ekni Olhbwo re eiiveterglis gdenoewr s,ti tegil isnee im lgnielew mti urnzke stinAn,ege wo farKt und gSlkehiltneic afgrteg sn.id rE igetz pkseetR, eabr nikee Frh.cut gbit rhre,aF dei teidhclu leerhcstch ürbe ied gsat l.eoSerlt er ma 8. eombNrve dsa iZel ni rde ssannihepc utdttpHaas ,hnrecreei ads in dejre iithcnsH ien grElof. cihtN linael ,hni ednn die niewtsgne nab,eglu sdas ied Veault icashgenst rnaats egtirneeds nnfakothelzeinIs in neaSipn uz neEd eegnh rwi.d uGt sao,l dass tinch ied doerT-eLgenu leauTtmro eord ied Msaerrnntmepo am in sedemi aJrh edn Srichcfatherr uaf red inerebshic lbHinlesa s,penlie nronesd ien usrVi tmi mde incsphanse mneNa a.nroCo

Der Schrecken aller Sprinter

Bis zu 24 Prozent steil ist das schma­le Sträßchen zum nordspanischen Alto de l‘Angliru im bergigen Hinterland Asturiens. Die Rampen bis zur Passhöhe auf 1570 Metern zählen zu den größten Herausforderungen, die der internationale Radsport zu bieten hat. Vor allem für Sprinter und weniger versierte Kletterer gilt der ­Angliru als Schreckgespenst. Die Berg­etappe ist regelmäßig im Programm der Spanien-Rundfahrt. In diesem Jahr ist der 12,5 Kilometer lange Anstieg das große Finale bei der Bergankunft auf der 12. Etappe am 1. November. Mit 109,2 Kilometer ist dies nach dem Einzelzeitfahren der kürzeste Tagesabschnitt der diesjährigen Vuelta. bk