Lokalsport

Favorit ist zu stark für SCK

Schach Kirchheimer unterliegen Bezirksliga­topteam Wernau mit 1:7.

Kirchheim. Der Schachclub Kirchheim hat in der Bezirksliga gegen die hoch favorisierte Mannschaft des SK Wernau mit 1:7 verloren. Die Gäste streben mit aller Macht den Aufstieg an, verstärkten sich dafür mit dem württembergischen Spitzenspieler Gheng sowie den ukrainischen Topspielern Nester und Ustianovich.

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Den Auftakt machte Fridman (6) mit einem Remis gegen Stegmüller. Dann ging es aber Schlag auf Schlag: Schneider verlor schon nach 22 Zügen gegen Gheng. Keuper (5) schaffte gegen Wiesner immerhin Remis, aber fast gleichzeitig kamen die weiteren Spielver- luste: Melcher (3) gab nach nur 16 Zügen gegen Ustianovich auf, Cernomorcenco (7) erlag dem Königsangriff von Stein und Schäfer (8) leistete sich einen taktischen Fehler, der zum Figurenverlust führte. Flogaus (2) hielt sich gegen Nester in einer schottischen Partie lange, konnte aber schließlich den gegnerischen Mehrbauer nicht mehr aufhalten. Am längsten spielte Fronmüller (4) gegen den ehemaligen Oberligaspieler Haas. Schließlich konnte aber auch er einen Freibauern nicht mehr aufhalten und musste aufgeben.

Im Auswärtsspiel der zweiten Mannschaft beim Titelanwärter Plochingen setzte es mit 2:6 die erwartete Niederlage. Dabei ragten die überraschenden Remisen des 88-jährigen Reinhold Richter gegen den ehemaligen Oberligaspieler Bauer (DWZ 2032), und von Kälberer gegen Mayr (2099) sowie vor allem der Sieg von Nachwuchstalent Tony Thalheim, gegen den 500 Punkte höher dotierten Porzer hervor. hh