Lokalsport

Fünf gute Gründe für Wiedergutmachung

VfL-Kicker können im Bezirkspokal die 2:5-Ligapleite gegen Frickenhausen vergessen machen

Schnelle Chance auf Revanche: Neun Tage nach der 2:5-Ligapleite gegen Frickenhausen will der VfL Kirchheim im Fußballbezirkspokal Wiedergutmachung.

Kirchheim. Die zweite Runde des Bezirkspokals beginnt bereits am heutigen Dienstag mit zwei Partien – allerdings ohne Teckbeteiligung. Diese gibt es dafür dann am Donnerstag zuhauf, wenn gleich sieben Teams aus der Region um den Einzug in die dritte Runde kämpfen, die auf 6. Oktober angesetzt ist.

Um einen Tag auf morgen vorverlegt ist die Partie VfL Kirchheim gegen FC Frickenhausen (Anpfiff 19.30 Uhr im Stadion an der Jesinger Allee). Das Duell der beiden Bezirksligisten gab es bereits vor neun Tagen auf Punktspielebene. Vergessen ist die Kirchheimer 2:5-Heimniederlage bei den Verantwortlichen des VfL deshalb aber noch lange nicht. „Der Stachel sitzt immer noch tief“, weiß VfL-Spielertrainer Markus Schweizer, den am meisten die fünf Gegentore innerhalb von 30 Minuten ärgerten. Zumal die fünf „Buden“ gegen den FCF knapp die Hälfte der bisherigen elf Kirchheimer Saisongegentore ausmachen. „Wir haben einfach Probleme in der Innenverteidigung“, sagt Schweizer, „die jungen Spieler müssen noch Erfahrung sammeln.“

Letzte Gelegenheit gab‘s erst vorgestern beim 4:3-Sieg über den TV Nellingen, als sechs der A-Jugend entwachsene Kicker zum Einsatz kamen. „Ich hoffe nur, dass wir diesen talentierten Spielern auch in Zukunft beim VfL eine Perspektive bieten können“, schaut Schweizer voraus.

Für das morgige Pokalspiel gegen den Ligakontrahenten wird der Kirchheimer Übungsleiter personell einige Wechsel vornehmen – aus gutem Grund. „Wir haben einen sehr großen Kader. Mit mir sind es 27 Mann. Deshalb will ich auch den Spielern eine Chance geben, die noch nicht so oft zum Zuge gekommen sind.“ Das heißt für den VfL-Coach aber nicht, dass seine Mannschaft das Spiel abschenken will. Schweizer: „Wir haben genug Ehrgeiz.“me

Anzeige