Lokalsport

Fußball keine Alternative für Tischtennis

Düsseldorf. Im Sommer neigt der ein oder andere Amateursportler schon mal dazu, „seinem“ Sport für eine Weile die Gefolgschaft zu versagen. Man will mal ausspannen, den Kopf frei bekommen. Fit halten will man sich trotzdem. Die Frage allerdings ist: Welcher Alternativsport passt zum eigenen Sport? Die Tischtennisspieler haben sich zum Thema einmal Gedanken gemacht – genauer Benjamin Schmitz, Athletiktrainer am Deutschen Tischtenniszentrum in Düsseldorf.

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Schmitz sagt: „Im Sommer bietet sich alles an, was die Grundlagenausdauer verbessert. Das kann Schwimmen, Laufen oder Fahrradfahren sein. Mit unseren Spielern arbeiten wir im Sommer am Muskelaufbau, versuchen Blöcke im Bereich Fitness zu setzen. Entscheidend ist einfach, eine gute Basis für die anstehende Saison zu setzen.“

Auch Beachvolleyball empfiehlt der DTTB-Funktionär den Tischtennisspielern als Ausgleichssport. Die Sportart habe einen hohen koordinativen Anteil, die Verletzungsgefahr sei gering und der Spaßfaktor groß. Auch Crossfit-Läufe, „also eine intervallartige Belastung“, legt Schmitz den Schlägersportlern ans Herz.

Eher abzuraten sei von Sportarten, bei denen die Verletzungsgefahr groß sei. Fußball sei ein Beispiel. Auch Rückschlagsportarten wie Tennis oder Badminton solle man nicht zu intensiv parallel zum Tischtennis betreiben. „Vom Fitnessgedanken her spricht etwas dafür. Aber da der Bewegungsablauf und die Feinmotorik anders als beim Tischtennis sind, können sich solche Sportarten negativ auswirken.“pm