Lokalsport

Ganz schön dreist

Man muss schon ganz schön frech und dreist sein, einen anderen der Lüge zu bezichtigten. Wenn Frau Koch aus Reichenbach als glühende Verehrerin der TG Kirchheim und anscheinend neutrale Beobachterin des Spiels keine zerschlagenen Bierbänke und Eckfahne gesehen haben will, lade ich sie ein, diese vor Ort zu besichtigen. Bilder davon liegen dem Sportgericht vor. Selbst die Bedrohung durch einen Zuschauer hat die Freundin von Frau Koch, Frau Wohlleben, im Artikel des Teckbotens vom 19. September eingeräumt, nur Sie, Frau Koch, haben dies scheinbar nicht sehen wollen, würden dies aber mit einer Verwarnung abtun.

Eine infame Lüge von Ihnen ist auch, dass sich nach Beendigung des Spiels die Spieler beider Mannschaften friedlich miteinander unterhalten haben sollen. Dagegen verwahren sich unsere Spieler vehement und konnten durchaus nachvollziehen, warum dieses Spiel abgebrochen worden ist. Ja, sie wären froh darüber, nach all den Beleidigungen auf dem Platz und von außen, nicht mehr gegen eine solche Mannschaft antreten zu müssen.

Erst jetzt wurde mir zugetragen, dass Sie, Frau Koch, zusammen mit Frau Wohlleben sogar diese Ausschreitungen angeheizt haben, statt einzuschreiten. Ganz schön dreist, was Sie da in Ihrem Artikel verbreitet haben. Bei einem gebe ich Ihnen recht: Fußball sollte Menschen verbinden. Aber nicht solche Ausschreitungen und Zerstörungen. Vielleicht melden sich ja auch noch andere Mannschaften, beziehungsweise Vereine, die Gegner der TG Kirchheim waren und noch sind. Und jetzt lassen wir einfach das Sportgericht entscheiden.

WOLFGANG SCHÄFER, ABTEILUNGSLEITER FUSSBALL TSV NOTZINGEN

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