Lokalsport

Gewappnet für den Part des lachenden Dritten

Handball Die SG Lenningen kann im Titelrennen der Bezirksliga heute Abend in Wolfschlugen vorlegen.

Applaus: Lenningens Ballwerfer fahren nach zwei Siegen zum Rückrundenstart favorisiert gen Wolfschlugen. Foto: Genio Silviani
Applaus: Lenningens Ballwerfer fahren nach zwei Siegen zum Rückrundenstart favorisiert gen Wolfschlugen. Foto: Genio Silviani

Lenningen. Bevor es in der Handballbezirksliga am morgigen Samstag zum Spitzenspiel zwischen Tabellenführer VfL Kirchheim und dem drittplatzierten TSV Owen kommt, ist der dritte Aufstiegsanwärter aus der Teckregion bereits am heutigen Freitagabend im Einsatz. Die SG Lenningen gastiert ab 20.15 Uhr als Tabellenzweiter beim TSV Wolfschlugen II.

Die Württembergliga-Reserve von der Filderebene stellt bereits seit Jahren eine solide Bezirksliga-Mittelfeldmannschaft. Obwohl immer für eine Überraschung gut, ist der TSVW nicht optimal in die Rückrunde gestartet. Sowohl gegen Altbach als auch gegen Denkendorf verlor Wolfschlugen mit nur einem Tor Unterschied und ist auf Tabellenplatz neun abgerutscht - entsprechend heiß werden die Spieler von Trainer Michael Güntzel auf einen Heimsieg gegen Lenningen sein.

Die SG-Ballwerfer sind ihrerseits bestens ins neue Jahr gestartet. Nach zwei deutlichen Siegen gegen tus Stuttgart und die TG Nürtingen steht die Truppe von Trainer Peter Schmauk auf dem zweiten Tabellenplatz. Bei einem Sieg in Wolfschlugen und einem Owener Erfolg im Spitzenspiel beim VfL kann die SG als lachender Dritter einen großen Schritt im Kampf um die vorderen Plätze machen. Dabei kann die SG bis auf Youngster Danell Schopp personell aus dem Vollen schöpfen.

„Wir müssen wieder über 60 Minuten unsere Leistung auf die Platte bringen“, appelliert Trainer Schmauk an seine Truppe und verweist damit auf das jüngste Spiel gegen Nürtingen, als die SG über die gesamte Spielzeit das Tempo hoch hielt und den Gegner förmlich in Grund und Boden rannte.

Allerdings ist die SG gegen die Wolfschlugener auch in der Abwehr gefordert. Im Hinspiel Anfang Oktober behielt die SG zwar die Oberhand, hatte jedoch über weite Strecken Probleme mit den Rückraumspielern des TSVW und dessen Kreisläufer Fichtner. Mut machen in diesem Zusammenhang die jüngsten Spiele, als sowohl die Abwehr als auch die Torhüterleistung ein großes Plus der SG waren.as

So wollen sie spielen

SG Lenningen: Lamparter, Reichle, Bezold, Nebenführ, Rieke, Renz, Schmid, Ringelspacher, Austen, Haid, Bächle, Pisch, T. Trenkle, M. Trenkle

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