Lokalsport

Gewarnt vor der WundertüteSo wollen sie spielen

Lenninger Handballer heute bei schwer auszurechnender Drittligareserve in Herrenberg

Endspurt für die LandesligaHandballer der SG Lenningen. Eingeleitet werden die letzten vier Saisonspiele des Tabellenzehnten mit dem Duell bei der HSG Herrenberg-Kuppingen II (13.) heute um 17.30 Uhr. Einmal mehr sind die Lenninger zum Punkten verdammt.

Einsatz ungewiss: Oliver Ringelspacher kämpft noch mit Grippefolgen. Foto: Ralf Just
Einsatz ungewiss: Oliver Ringelspacher kämpft noch mit Grippefolgen. Foto: Ralf Just

Lenningen. Der Blick auf die Tabelle verdeutlicht die Brisanz, die in diesem Aufeinandertreffen steckt. Die SG ist mit 14 Zählern Zehnter, die Spielgemeinschaft aus Herrenberg steht mit neun Punkten auf Platz 13. Nur ein Sieg verschafft der SG die Chance, sich am Saisonende auf Platz elf oder besser wiederzufinden – gemäß den Regularien des HVW steigen die drei Letztplatzierten ab.

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Die vergangenen beiden Wochen nutzte die Mannschaft, um das Zusammenspiel zu optimieren und die verletzten Spieler wieder an das Team heranzuführen. Noch nicht hundertprozentig fit sind Ricki Austen, der nach seinem Skiurlaub noch mit Knieproblemen kämpft, und Oliver Ringelspacher, der immer noch mit den Auswirkungen einer langwierigen Grippe hadert. Die restlichen Spieler sind alle an Bord, was eine gute Ausgangsposition für das Spiel beim schwierig einzuschätzenden Gegner ist.

Die Spielgemeinschaft aus Herrenberg verfügt über ein großes Spielerpotenzial, bei dem die Aufstellung zuletzt einer Wundertüte glich. In den vergangenen Partien kamen immer wieder Spieler aus der ersten Mannschaft zum Einsatz. Diese steht in der 3. Liga Süd auf dem letzten Tabellenplatz und hat keine Chancen mehr auf den Klassenerhalt.

Trotz der unklaren personellen Ausrichtung des Gegners gehen SG-Coach Markus Hornung und die Mannschaft positiv gestimmt in diese Partie. Zumal die SG zuletzt eindrucksvoll gezeigt hat, wie sie mit großer mannschaftlicher Geschlossenheit und Kampfgeist einen hohen Rückstand aufholen kann. Dazu will es das Team heute in der Herrenberger Markweghalle jedoch gar nicht erst kommen lassen, sondern von Beginn an aggressiv und engagiert zu Werke gehen. Im Heimspiel Ende November kam die SG über ein am Ende glückliches 33:33-Unentschieden nicht hinaus. Die Herrenberger präsentierten sich damals äußert laufstark und variabel und zeigten Handball auf einem hohen technischen Niveau – die Lenninger sind auf jeden Fall gewarntrs

SGL: Carle, Raichle – K. Ringelspacher, Rieke, Max Bächle, Baumann, O. Ringelspacher, Pisch, Dieterich, Haid, Austen, Marc Bächle, Renz, Schmid