Lokalsport

Grün ist die Hoffnung

Tischtennis Der SV Nabern feiert im Kampf um den Landesligaverbleib einen wichtigen Sieg, während der VfL Kirchheim II einen wahren Platten-Marathon absolviert. Von Frank Duerr

Geschafft: Jakob Baum und der SV Nabern können im Abstiegskampf der Landesliga wieder Mut schöpfen. Foto: Markus Brändli
Geschafft: Jakob Baum und der SV Nabern können im Abstiegskampf der Landesliga wieder Mut schöpfen. Foto: Markus Brändli

Wichtiger Sieg gegen das Schlusslicht: Tischtennislandesligist SV Nabern hat 9:4 gegen die TG Donzdorf III gewonnen und sammelt weiter Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Platz fünf klingt zwar nach absoluter Sicherheit, jedoch trennt die Männer von Mike Juretzka immer noch nur ein Pünktchen vom Abstiegsrelegationsplatz.

Mit breiter Brust waren die „Greens“ angetreten und gaben in den drei Eingangsdoppeln nicht einen Satz ab. „Da sah alles nach einem klaren Sieg aus, doch die Partie drohte zu kippen“, gab Topmann Andrej Plantikow zu. Denn das Spiel gestaltete sich bis ins hintere Paarkreuz ausgeglichen, das mit Yannic Hiller und Andreas Braun keine Probleme hatte. Die Donzdorfer waren danach nicht mehr imstande, dagegenzuhalten. „Jetzt wartet eine äußerst spannende Aufgabe mit dem TV Murrhardt“, verwies Plantikow auf das Sonntagsheimspiel um 15 Uhr.

Der VfL Kirchheim II ärgerte just diese Murrhardter, die bis dahin die heißesten Anwärter auf Platz zwei waren. Das 8:8-Remis war hart erkämpft und hätte aufgrund des 1:4-Rückstandes auch anders laufen können. Auf der anderen Seite barg der 8:6-Vorsprung aber auch eine gute Gelegenheit, um das Spiel zu entscheiden. Die Partie war geprägt von äußerst engen Matches, die meist erst im fünften Satz entschieden wurden. „Wir kämpften bis zum Umfallen“, so VfL-Kapitän Jan Eder. Jeder Teckstädter gewann dabei ein Einzel, nur Franz Glöckner punktete doppelt. In den Doppeln blieb Murrhardt mit 3:1 vorne. „Mit vier Stunden und vierzig Minuten Spielzeit war es das längste Match seit 25 Jahren“, verwies Eder auf den Kraftakt.

SVN-Zweite in Abstiegsnot

In der Landesklasse empfing der SV Nabern II mit dem TSV Wendlingen II den gefährlichsten Konkurrenten um den Abstiegsrelegationsplatz und verlor knapp mit 6:9. In der Gießnauhalle zeigten sich Wendlingens Neuzugang Jens Distelrath sowie die Rückkehrer Alexander Wache und Tobias Zeeb äußerst gefährlich. Zusätzlich zu diesen Punktesammlern kassierte Matthias Schaner am hinteren Paarkreuz zwei Niederlagen. Nun steht die Landesliga-Reserve des SVN auf dem ersten Abstiegsplatz.

Der VfL Kirchheim III erkämpfte sich unterdessen vor allem durch starke Doppel einen 9:6-Erfolg gegen Verfolger TV Hochdorf und kann in zwei Wochen beim TSV Frickenhausen die Meisterschaft mit einem Remis vorzeitig klarmachen.

Teckteams feiern Siege in der Bezirksliga

Der VfL Kirchheim IV ist in der Bezirksliga nach dem 9:3-Erfolg gegen den TSV Oberboihingen heißer Anwärter auf den Aufstieg in die Landesklasse. Gegen das Schlusslicht gab es nur wenige spannende Partien. Die meisten Einzel endeten nach drei Sätzen für die Heimtruppe.

Der TV Bissingen kam zu einem 9:6-Achtungserfolg gegen den TV Unterboihingen. In einem spannungsgeladenen Duell blieben die Bissinger in den vielen Fünfsatzspielen öfter Sieger.fd

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