Lokalsport

Gute Thermik sorgt für weite Flüge

Segelfliegen Am zweiten Wertungstag des Hahnweide-Wettbewerbs erreichen die Teilnehmer dank des guten Wetters Distanzen bis zu 453 Kilometer.

Warten auf den Start: Am zweiten Wertungstag des Hahnweide-Wettbewerbs ging‘s für die Teilnehmer hoch hinaus. Foto: Markus Bränd
Warten auf den Start: Am zweiten Wertungstag des Hahnweide-Wettbewerbs ging‘s für die Teilnehmer hoch hinaus. Foto: Markus Brändli

Die Vorhersagen waren vielversprechend - ein Anstieg der Wolkenbasis auf 2 000 Meter und prognostizierte Steigwerte um zwei Meter pro Sekunde ließ die Verantwortlichen des Hahnweide-Wettbewerbs am zweiten Wertungstag Distanzen zwischen 396 und 453 Kilometer anvisieren. Am späten Montagvormittag wurden die 120 Teilnehmer auf eine Höhe von 950 Meter geschleppt, von wo aus sie die vordefinierten Routen in Angriff nahmen.

Der erste Wendepunkt der Standardklasse lag in der Region Villingen-Schwenningen, von wo aus es weiter nach Neresheim und Crailsheim bis nach Geislingen und zurück nach Kirchheim ging. Die maximale Punktzahl erreichte Matthew Scutter mit einem Dis­cus 2a, der die Strecke von 396 Kilometern mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 107 km/h zurücklegte und sich damit vorerst den vierten Platz in der Gesamtwertung sichert.

Die 15-Meter-Klasse flog ebenfalls nach Villingen-Schwenningen, machte aber zuerst einen Abstecher nach Furtwangen und Freudenstadt, ehe die auf 429 Kilometer angesetzte Route sie in die Region von Nördlingen und wieder zurück zur Hahnweide führte. Die Route für die 18-Meter-Klasse verlief in einer ähnlichen Abfolge, wurde jedoch auf 435 Kilometer erweitert. Die 15-Meter-Klasse entschied Steffen Schwarzer mit der ASW 27 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 98 km/h für sich. In der 18-Meter-Klasse siegte Reinhard Schramme mit einem Ventus bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 120 km/h.

Die Strecke der Doppelsitzer verlief 441 Kilometer weit über Löffingen bis nach Bad Herrenalb, zurück nach Villingen-Schwenningen und von dort aus bis nach Söhnstetten und zur Hahnweide. Holger Karow setzte sich mit dem Arcus M durch und legte die Distanz mit einer Geschwindigkeit von 112 km/h zügig zurück. In der Offenen Klasse siegte erneut Felipe Levin, der mit der EB29DR die 453 Kilometer über Villingen-Schwenningen, Sinsheim und Demmingen mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 100 km/h flog.tdh

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