Lokalsport

Happy im Dreck

Mountainbike: Erste Weltranglistenpunkte für Luca Schwarzbauer

Gemischte Bilanz der Mountainbiker des MTB Teck: Während Luca Schwarzbauer beim Swiss Bike Cup in Buchs als Sechster Weltranglistenpunkte mit nach Hause genommen hat, kehrte Christian Pfäffle ohne Zähler vom Rennen im italienischen Montichiari zurück.

Durch den Schlamm auf Platz sechs: Luca Schwarzbauer. Foto: Dobslaff
Durch den Schlamm auf Platz sechs: Luca Schwarzbauer. Foto: Dobslaff

Buchs/Montichiari. Christian Pfäffle verfehlte die Punkteränge (Top 25) um sechs Sekunden. Der Stevens-Fahrer erreichte das Ziel als 26. mit einem Rückstand von 5,12 Minuten auf den Franzosen Maxime Marotte (1.25,34). Mit Startnummer 61 ins Rennen gegangen, musste sich der Neuffener erst einmal nach vorne arbeiten. „Die ersten zwei Berge musste ich komplett laufen. Ich bin an die Gruppe vor mir zwar immer näher gekommen, aber es hat nicht mehr gereicht. Das ist schon ein bisschen ärgerlich“, so Pfäffle, der mit seiner Verfassung aber zufrieden war. Es sei schon besser gewesen als zuvor in Bad Säckingen. „Ich hatte zuletzt ja noch Krafttraining im Programm, und trotzdem hat die Spritzigkeit für meine Verhältnisse nicht besonders gefehlt“, meinte Pfäffle.

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Luca Schwarzbauer hatte mit seinem Start in Buchs am Sonntag das bessere Näschen, was die Punkte angeht. Der Reuderner eroberte bei regnerischen Bedingungen in einem weniger stark besetzten Feld als Sechster beim Swiss Bike Cup acht Weltranglisten-Zähler. Aus der hintersten Startreihe ins Rennen gegangen, kam er als Elfter aus der ersten Runde, fuhr sich dann an die siebte Position und war fortan in einen Zweikampf mit dem Schweizer Emilien Barben verwickelt. Das Duo ging gemeinsam an Marathon-Vizeeuropameister Sascha Weber (Freiburg) vorbei, der mit einem Rahmenbruch aufgeben musste. In der letzten Runde konnte Schwarzbauer noch mal zulegen, sodass am Ende nur 20 Sekunden auf Rang fünf fehlten. Barben aber konnte er erst im Finish um zwei Sekunden distanzieren. „Es lief sehr gut“, lachte Schwarzbauer aus einem mit Dreck verschmierten Gesicht. Als Sechster hatte er 5,14 Minuten Rückstand auf Sieger Reto Indergand (1.35,28).

Der Weilheimer Pirmin Sigel verkaufte sich im Junioren-Rennen bei diesen widrigen Bedingungen ganz passabel. Aus der letzten Startreihe kämpfte er sich bis auf Platz 18 nach vorne. Nach einer Runde lag er bereits auf Position 27, von wo aus er sich dann sukzessive weiter verbessern konnte. Genau acht Minuten Rückstand auf den Schweizer Joel Roth (1.08,43) wurden gemessen. „Die Beine waren gut und es hat richtig Bock gemacht, obwohl das eigentlich nicht mein Wetter ist“, kommentierte Sigel im Ziel.

Kira Böhm aus Weilheim wurde in der Kategorie U 15 am Samstag bei trockenen Bedingungen Achte, eine Runde hinter Nicole Göldi aus der Schweiz. Schwester Lara Böhm belegte in der U 13 Platz neun, 4,15 Minuten hinter der Siegerin Monique Halter (Herisau).