Lokalsport

Heimpremiere gegen einen Titelfavoriten

Volleyball Die neu gegründete SG Volley Neckar-Teck erwartet morgen in der Dettinger Sporthalle den VfL Sindelfingen.

Dettingen. Mit einer Woche Verspätung starten die Oberliga-Volleyballer der SG Volley Neckar-Teck in die neuen Saison. Im ersten Heimspiel empfängt der Aufsteiger am morgigen Sonntag ab 17 Uhr in der Dettinger Sporthalle gleich einen der Titelfavoriten im Rennen um die Meisterschaft, den VfL Sindelfingen.

Nachdem die erste Partie gegen den TSV Bad Saulgau krankheitsbedingt abgesagt werden musste (wir berichteten), haben die Saulgauer in der vergangenen Woche genügend Atteste vorweisen können und so eine Niederlage am Grünen Tisch verhindert. In den kommenden Wochen muss nun über den Termin zur Neuansetzung entschieden werden.

Den Blick richten die trainerlosen SG-Schmetterkünstler, bekanntlich aus den Abteilungen des TTV Dettingen, TV Unterboihingen und TG Nürtingen hervorgegangen, jetzt allerdings erst mal auf den Saisonstart gegen den VfL Sindelfingen. Der letztjährige Tabellendritte tritt morgen in der Sporthalle Dettingen als Favorit an. Nicht nur, weil die Sindelfinger mittlerweile mehrjährige Oberligaerfahrung mitbringen, sondern auch, weil sie mit einem Neuzugang kurz vor Saisonbeginn noch für mächtig Aufsehen sorgten. Mit Sven Metzger fand ein ehemaliger Bundesligaspieler den Weg zurück zum VfL. Der 26-Jährige, der auf eine Profikarriere beim TV Rottenburg aus beruflichen Gründen verzichtete, läuft wieder im Dress seines Jugendvereins auf. Unter den fachmännischen Augen von VfL-Coach Jürgen Kratzeisen, der vor allem den Beach-Volleyballern in der Region ein Begriff ist, schmettert Metzger über die Diagonalposition.

Personell sieht sich die SG für den kommenden Sonntag nicht ganz so gut gerüstet. Libero Heiko Hummel wird für die erste Saisonhälfte aufgrund eines Auslandaufenthaltes ausfallen, und Kapitän Michael Melzer befindet sich noch im Urlaub. Trotz der Rolle als Underdog hoffen die Spieler trotzdem auf Zählbares gegen die Sindelfinger. Warum auch nicht? Vor den eigenen Fans konnten in der Vergangenheit nicht selten Überraschungen gefeiert werden.leh

SG Volley Neckar-Teck: Babinger, Benz, Dokla, Hommel, Metzenthin, Keck, Krenn, Lehmann, Scheibe

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