Lokalsport

Heißer Tanz unter dem Vulkan

Fußball: Weilheim II morgen in der Relegation

Für die Fußballer des TSV Weilheim II beginnt morgen in Grafenberg die Hatz um den Aufstieg in die Kreisliga A. Gegner Neckartailfingen ist gewarnt.

Weilheim. Die Limburgstädter haben bei ihrem kommenden Gegner mächtig Eindruck geschunden. „Wenn eine Mannschaft in einer Saison 136 Tore schießt, sagt das viel über deren Leistungsstärke aus“, betont Alberto Guillen, seines Zeichens Teammanager bei den Neckartailfinger Fußballern.

Der Verein gehört zu den wenigen in der Region, die gleich drei Mannschaften in den Aktiven-Spielbetrieb schicken. Eine kickt im Bezirksoberhaus, zwei (bislang) in der B-Liga. Und daraus zieht sich auch der Ehrgeiz der Neckartailfinger beim Match gegen das Team von Weilheims Trainer Martin Geister. „Wir wollen in der nächsten Runde eine Mannschaft in der Bezirksliga, eine in der Kreisliga A und eine in der B-Liga haben“, erklärt Guillen die konkreten Pläne, „damit hätten wir einen hervorragenden Unterbau“.

Für das morgige Relegationsmatch (Anpfiff 18 Uhr) rechnet Guillen unter dem erloschenen Vulkan Florian mit einem „heißen Tanz“ gegen die Weilheimer. Zum Erreichen der Vorgabe müssen die Neckartailfinger mit ihrer „Zweiten“ in der Relegation erfolgreich sein.

Der Sprung auf den zweiten Tabellenplatz glückte dem TSV Neckartailfingen II in der Kreisliga B4 allerdings erst am vorgestrigen letzten Spieltag – kurioserweise in Grafenberg, dem Ort des morgigen Geschehens. Das 9:0 beim TSV Grafenberg II am vergangenen Sonntag war gleichbedeutend mit einem tabellarischen Überholmanöver; der lange Zeit als sicherer Aufsteiger gehandelte SV Aich fiel wegen des Neckartailfinger Offensivfeuerwerks noch auf den undankbaren dritten Tabellenplatz zurück.

Beim TSV Weilheim II derweil herrscht keine große Aufregung vor dem ersten von womöglich drei Entscheidungsspielen. Das lockere 7:1 beim TV Neidlingen II war die geeignete Einstimmung auf das morgige Duell, dessen Sieger am Samstag in Frickenhausen auf B5-Vizemeister TSV Ötlingen II trifft. „Weilheim ist für mich Favorit in der Relegation“, sagt TSVÖ-Trainer Dirk Heinemann vor dem Beginn des Relegationsrennens.

Der TSVW eine (zu) harte Nuss für die Konkurrenz? Die Weilheimer stehen erst einmal morgen vor einer unangenehmen Prüfung, zumal beide Trainer mit Zuwachs von den jeweils höherklassig spielenden Teams aus demselben Klub rechnen können. Dies wird eine ganz besondere Note in der von Schiedsrichter Patrick Stephany (Sindelfingen) geleiteten Partie sein.

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