Lokalsport

Heißes Pflaster Eislingen

Der Donnerstag wurde zum Feiertag: Beim Bezirksliga-Aufsteiger SGEH liefen Kicker und Funktionäre nach dem 5:2-Knaller gegen Neckartailfingen mit glückseliger Miene durchs Hardtwald-Stadion. Morgen wartet der nächste Brocken.

Erkenbrechtsweiler. Mit welchem Kaliber es das Team von Trainer Georgios Karatailidis zu tun bekommt, weiß Wendlingens Abteilungsleiter Sascha Strähle aus eigener leidvoller Erfahrung. 1:4 verlor der TSVW gegen die Eislinger vergangenen Sonntag. „Das ist eine der stärksten Mannschaften, gegen die wir seit Langem gespielt haben“, lautete Strähles klares Urteil nach der Abfuhr. Karatailidis hat trotz zweier Siege in Folge („ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft“) und dem daraus resultierenden Rückenwind auch aus einem weiteren Grund keine leichte Aufgabe: Er muss aus seinen Kickern nach dem sportlichen Highlight gegen Neckartailfingen schon drei Tage später erneut 100 Prozent Leistung herauskitzeln.

Anzeige

Der morgige Gegner zeigte vorgestern beim 1:1 in Donzdorf allerdings durchaus Schwächen. Erst in der 89. Minute gelang dem einstigen Oberligisten durch Fabian Latzko der Ausgleich. Tabellarisch hatte das Remis für den FCE (weiterhin Vierter) allerdings keine Auswirkungen. Die SGEH verließ am Donnerstagabend als Tabellen-Dreizehnter erstmals die Abstiegsränge.

An der Spitze dürfte der TV Nellingen auch am Sonntag seinen Siegeszug fortsetzen. Drei Tage nach dem hauchdünnen 2:1 beim Landesliga-Absteiger FC Frickenhausen empfängt das noch ungeschlagene Team aus Ostfildern den FC Rechberghausen. Dessen bislang einzige Auswärtspartie in dieser Runde endete in Frickenhausen mit einem 0:9-Desaster. Der eigentliche Titel-Geheimfavorit rückt klammheimlich immer weiter auf. Neuling SGM T/T Göppingen muss nach dem 6:1 gegen Berkheim, gleichbedeutend mit der Eroberung des zweiten Platzes, morgen beim VfB Reichenbach ran.

Mehr als zäh verläuft die Saison bisher für den TSV Wendlingen. Fünf Spiele, zwei Punkte, null Siege: Allein die Tatsache, dass mit dem SC Altbach und dem TSV Berkheim noch erfolglosere Teams unterwegs sind, verschonte die Fußballer aus der Kirchheimer Nachbarstadt vom Absturz auf den letzten Tabellenplatz. Morgen locken die Punkte ganz gewaltig: Der TSVW gastiert beim Schlusslicht in Berkheim. Dessen Zwischenbilanz – null Punkte, 2:19 Tore – sorgt für Traurigkeit im Club. Die Wendlinger wollen den ersten Saisonsieg – wenn nicht jetzt, wann dann?