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Hitze statt Schlamm in Belgien

Motocross: Faustmann/Haller sichern sich beim WM-Lauf in Genk mit Platz 20 wichtige Zähler

Platz 20 beim Großen Preis von Belgien in Genk: Das Motocross-Gespann Faustmann/Haller macht in der WM-Wertung weiter Boden gut.

Hitze statt Schlamm in Belgien
Hitze statt Schlamm in Belgien

Genk. Dieses Mal hatte es der Wettergott gut gemeint mit den Motocrossern. Statt einer Schlammschlacht, wie schon so oft in dieser Saison, erwartete die Gespanne-Teams im belgischen Genk eine trockene Strecke bei sonnigem Wetter. Der Holzmadener Marcel Faustmann und sein Teamkollege Andreas Haller hatten sich mit einem 13. Platz im Pre-Qualifiying die erste Startreihe für das Qualifikationsrennen gesichert. Die Pause bis zum Rennen bedeutete für die Mechaniker wegen eines Motorwechsels Schwerstarbeit. Der Start im Qualifikationsrennen verlief nicht allzu gut für das Duo vom MSC Wieslauftal. Von Position 13 aus verbesserten sich die beiden nach heftigen Positionskämpfen und qualifizierten sich schließlich als Elfte für das Rennen am Sonntag.

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Der Start im ersten Wertungslauf verlief dann wiederum nicht optimal. Am Ende der Startgeraden kam es zu einer heftigen Kollision, der Faustmann/Haller noch rechtzeitig ausweichen konnten. Damit waren bereits einige Plätze gutgemacht. Als 13. kamen Sie aus der ersten Runde, bevor das Rennen abgebrochen wurde. Der Neustart verlief dann besser. Als 13. gestartet, erreichten die beiden nach einem harten Rennen auf einer extrem ausgefahrenen Strecke als 19. das Ziel und verbuchten damit die ersten zwei WM-Punkte auf ihrem Konto.

Angesichts der hohen Temperaturen blieb bis zum zweiten Lauf nur wenig Zeit zum Erholen. Nach einem erneut guten Start kamen die beiden wieder auf Platz 13 aus der ersten Runde. Dieses Mal verloren sie im Verlauf des Rennens nur drei Plätze, überquerten als 16. die Ziellinie und sicherten sich die nächsten fünf WM-Punkte. Damit machten die Schwaben auf einer wenig beliebten Strecke in der Weltrangliste zwei Positionen gut und liegen nun auf dem 23. Platz. Laufschnellste im ersten Durchgang waren die Belgier Jan Hendrickx/Ben van den Bogaart vor dem niederländischen Gespann Etienne Bax/Robbie Bax. Platz drei ging an den Belgier Ben Adrianssen mit seinem litauischen Partner Lauris Daiders. Im zweiten Lauf hatte dann das Duo Etiennen und Robbie Bax vor Jan Hendrickx und Ben van den Bogaart die Nase vorn. Die Niederländer sicherten sich am Ende auch den Gesamtsieg an diesem heißen Rennwochenende.cf