Lokalsport

Hoch konzentriertes Schaulaufen

Handball-Bezirksliga Trotz Meisterschaft strebt der VfL weiter nach der Maximalpunktzahl.

Kirchheim. Nachdem die Handballer des VfL Kirchheim am vergangenen Wochenende mit dem 29:26-Heimsieg gegen EK Bernhausen die Meisterschaft in der Bezirksliga sowie den Aufstieg perfekt machten, kehrt nun wieder der Liga-Alltag ein. Heute Abend um 19.30 Uhr gastiert die Tecksieben beim Tabellensiebten, der HSG Ebersbach/Bünzwangen.

Nach den entsprechenden Feierlichkeiten zum Erreichen der Meisterschaft ist beim VfL wieder Ernsthaftigkeit angesagt. Denn wer denkt, dass die Spieler um Trainer Engelbert Eisenbeil die letzten beiden Saisonspiele relaxt und locker angehen werden, der irrt gewaltig. Mannschaft und Trainer wollen die maximale Punktzahl aus den letzten Partien erreichen. Aus diesem Grund wurde auch weiter intensiv trainiert. Zwar stand die erste Trainingseinheit der Woche im Zeichen des Spaßes, doch den nötigen Zug ließen die Spieler nicht vermissen.

Im Hinspiel gewannen die Blauen zu Hause deutlich mit 30:20. Doch darauf will man sich nicht ausruhen. Auch wenn die Teckstädter alle der letzten drei Gastspiele bei der HSG gewinnen konnten, muss man auch dieses Mal wieder alles Können abrufen. Die Saison der HSG war bisher durch ein ständiges Auf und Ab geprägt - erfolgreichen Auftritten folgten meist Niederlagen. Deshalb leitete man bei der HSG bereits vor Wochen, auch im Hinblick auf die kommende Saison, einen Strukturwandel ein. Nun agiert Trainer Michael Abele mit einigen talentierten Jungspielern. Vor allem auf Timo Wieland sollten die Blauhemden ein Auge werfen. Zwar spielte dieser schon letzte Saison für die Spielgemeinschaft, doch in dieser Runde gehört er regelmäßig zu den Toptorschützen. Für den Meister gilt es daher, die Spiele aus einer sicheren Abwehr heraus zu gestalten, um so zu schnellen und gezielte Gegenangriffen zu kommen.

Was den Kader betrifft, kann das Trainerduo Eisenbeil/Hamann aus dem Vollen schöpfen. Einzig ungewohnt dürfte sein, dass die Tecksieben erstmalig in dieser Saison völlig ohne Druck aufspielen kann. Ob sich das positiv auf das Spiel auswirkt oder eher zum Schlendrian verleitet - das Spiel wird es zeigen. jm

So wollen sie spielen

VfL Kirchheim: Pisch, Oßwald, O. Latzel, Pradler, Smetak, Lehmann, Mikolaj, Rudolph, Schwarzbauer, T. Hamann, Merkle, Sadowski, Real, Böck, Keller

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