Lokalsport

Hoffnung am Rande des Abgrunds

Tischtennis Weilheims Frauen kämpfen um den Klassenerhalt in der Landesliga.

Stehen nicht nur mit dem Rücken zur Kamera, sondern auch zur Wand: Die TSVW-Frauen sind auf Punkte angewiesen. Foto: Brändli
Stehen nicht nur mit dem Rücken zur Kamera, sondern auch zur Wand: Die TSVW-Frauen sind auf Punkte angewiesen. Foto: Brändli

Weilheim. Die Tischtennisfrauen des TSV Weilheim stehen in der Landesliga am Rande des Abstieges in die Bezirksliga. Mit bisher nur fünf Punkten finden sich die Limburgstädterinnen zwei Spieltage vor Saisonende immer noch auf dem siebten Platz und damit einem Abstiegsrang wieder. Der Rückstand auf die TTF Neuhausen und das rettende Ufer beträgt jedoch gerade einmal ein Pünktchen. In den beiden letzten Heimspielen gegen die Mittelfeldteams DJK Sportbund Stuttgart III und TTC Hegnach kommt es im Kampf um den Klassenerhalt also auf jeden Zähler an.

Gute Chancen rechnet sich TSVW-Mannschaftsführerin Gudrun Fischer dabei am morgigen Sonntag (15 Uhr, Lindachsporthalle) gegen Stuttgart aus: „Die Spiele gingen immer knapp aus“, erinnert sie sich an die vergangenen Partien. „Es kommt drauf an, in welcher Aufstellung die Stuttgarterinnen antreten werden.“

Die Frauen aus der Landeshauptstadt müssen als dritte Garde ihres Vereines oft Ersatzspielerinnen an die ersten beiden Teams stellen, sind so selbst auf Ergänzungen von unten angewiesen. Hier sieht Fischer die Chance für ihr Team, das in Bestbesetzung antreten wird. Aber unterschätzen werden sie die Gäste keinesfalls. „Auch die Ersatzspielerinnen sind sehr gut“, weiß die Weilheimer Kapitänin aus vielen Duellen in der Vergangenheit.Michael Oehler

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