Lokalsport

In der Hitze von Haifa gibt‘s Punkte

Mountainbike Luca Schwarzbauer vom MTB Teck belegt bei zwei Rennen in Israel die Plätze vier und fünf.

202, Schwarzbauer, Luca, Lexware-Rothaus Team, MTB Teck, GER
202, Schwarzbauer, Luca, Lexware-Rothaus Team, MTB Teck, GER

Haifa. Mountainbiker Luca Schwarzbauer (MTB Teck) hat mit dem vierten und einem fünften Platz bei zwei Cross-Country-Rennen in Israel 32 Weltranglistenpunkte verbucht. Mit Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad waren die Mountainbiker bei den beiden Rennen südlich von Haifa konfrontiert. „Das sind nicht gerade meine Lieblingsbedingungen“, bekannte Schwarzbauer. Doch der Biker aus Reudern zog sich sowohl am Freitag als auch am Samstag sehr gut aus der Affäre.

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Am ersten Tag folgte er in der ersten Runde seinem Lexware-Teamkollegen Georg Egger und das Duo arbeitete bis zu 30 Sekunden Vorsprung heraus. Doch dann schlossen von hinten mit Max Brandl ein weiterer Lexware-Fahrer, der Freiburger Martin Gluth und der Schweizer Simon Vitzthum auf. Brandl war es dann, der schließlich die besten Beine hatte und vor Gluth gewann. Schwarzbauer belegte Platz vier, 14 Sekunden hinter Georg Egger.

Der deutsche Vize-Meister landete am nächsten Tag ganz oben, nachdem er in der vorletzten Runde Max Brandl abgehängt hatte. Luca Schwarzbauer ging verhaltener ins Rennen. Dass er in der Anfangsphase nur 25. war, das war jedoch nicht geplant. „Da habe ich mich ein wenig verzockt“, bekannte der 21-Jährige.

Doch Martin Gluth war es ähnlich gegangen, und so hatte Schwarzbauer einen Bundesgenossen, mit dem er tatsächlich noch mal den Anschluss an die Spitzengruppe fand. „Ich bin dann aber mein Tempo gefahren und immer hinten in der Gruppe gewesen, manchmal auch mit Abstand. Aber nach und nach sind vor mir Leute eingegangen“, berichtet Schwarzbauer.

So blieben dann sechs Fahrer an der Spitze übrig, bevor erst Max Brandl zur Attacke blies und nur Egger mitgehen konnte. Luca Schwarzbauer positionierte sich an fünfter Stelle, versuchte zwar noch mal den vor ihm fahrenden Gluth einzuholen - vergebens. So wurde es für ihn mit 1,33 Minuten Rückstand Platz fünf. „Alles in allem kann ich sehr zufrieden auf die beiden Tage zurückblicken“, bilanzierte Schwarzbauer, dem dafür 32 Weltranglistenpunkte gutgeschrieben wurden.

Erleichterung bei Pirmin Sigel

Weltranglistenpunkte gab es für Pirmin Sigel beim Bundesliga-Finale in Titisee-Neustadt nicht, doch Platz 16 war für den Weilheimer ein Erfolgserlebnis. Die U23-Biker waren im Schwarzwald mit den Elite-Fahrern in einem Rennen unterwegs und letztlich war Sigel fünftbester U23-Fahrer im Feld. Mit 4,53 Minuten Rückstand auf den estnischen Meister Martin Loo (54,08) erreichte er das Ziel und war überaus „erleichtert“, wie er sagte. Erhard Goller