Lokalsport

In diesem Mehrkampf wäre mehr drin gewesen

Leichtathletik Lauryn Schopp von der LG Teck verpasst bei den Landesmeisterschaften Edelmetall im Siebenkampf.

Viertbeste U18-Siebenkämpferin im Land: Lauryn Schopp von der LG Teck. Foto: Ralf Mutschler
Viertbeste U18-Siebenkämpferin im Land: Lauryn Schopp von der LG Teck. Foto: Ralf Mutschler

Bietigheim. Eine Woche nach ihrem überraschenden zweiten Platz bei den Landesmeisterschaften im Speerwerfen hat Lauryn Schopp von der LG Teck bei den baden-württembergischen Mehrkampfmeisterschaften in Bietigheim-Bissingen im Siebenkampf der U18 nur knapp eine Medaille verpasst. Obwohl weder sie selbst noch ihr Trainer Ralf Mutschler mit einem Podestplatz gerechnet hatten, schien nach einem ausgeglichenen ersten Tag Platz drei plötzlich realistisch zu sein. Doch nach einem schlechten Weitsprung und einem unterdurchschnittlichen Speerwurf-Ergebnis blieb der Weilheimerin nur Platz vier - angesichts von über 30 Mehrkämpferinnen dennoch ein respektables Resultat für die 17-Jährige.

Zusammen mit Maike Renke und Elena Traxler holte Schopp den fünften Platz im Teamwettbewerb sowohl im Vierkampf als auch im Siebenkampf, jeweils hinter einer dominierenden LG Filder.

Trotz kaltem Schmuddelwetter überzeugte Lauryn Schopp an beiden Tagen mit vier persönlichen Bestleistungen. Über 100 Meter Hürden lief sie in 16,19 Sekunden die siebtschnellste Zeit, steigerte sich im Hochsprung auf 1,52 Meter (5.) und ließ 11,00 Meter im Kugelstoßen (3.) folgen. Nach 13,55 Sekunden über 100 Meter (11.) beendete die Weilheimerin den ersten Tag als Sechste mit 2606 Punkten.

Der zweite Wettkampftag begann für Schopp mit 4,58 Metern im Weitsprung alles andere als gelungen. Als sie dann auch in ihrer Spezialdisziplin Speerwurf trotz Tagesbestweite von 33,95 Metern rund acht Meter unter ihrer Bestleistung blieb, rückten die Medaillenträume in weite Ferne. Hätte Schopp den Speer fünf Meter weiter geworfen, wäre Bronze sicher gewesen. „Wenn mir jemand vor dem Wettkampf gesagt hätte, du holst hier eine Medaille, den hätte ich nicht ernst genommen“, bilanzierte eine zufriedene Lauryn Schopp, die sich nach 2.45,05 Minuten über die abschließenden 800 Meter auch über eine neue persönliche Siebenkampfbestleis- tung von 4122 Punkten freuen konnte.

Etwas mehr erhofft hatte sich Schopps Cousine Maike Renke, die mit 2947 Punkten auf den 20. Platz kam. Elena Traxler beendete den Siebenkampf als 23. mit 2719 Punkten und verhalf der LG Teck zu einem guten fünften Platz im Teamwettbewerb. mm

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