Lokalsport

In Jesingen kursieren Gerüchte

Fußball-Kreisliga A Nach oben, nach unten: Die Teckvereine stecken in unterschiedlichen Liga-Fahrstühlen.

Kirchheim. Auf- oder Abstieg? Während mit Dettingen und dem AC Catania zwei Teams aus der Region in der Kreisliga A2 mit Aufstiegsambitionen ins letzte Saisondrittel gehen, kämpft der Rest der Teck-Clubs um den Klassenerhalt.

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Einer davon ist der TSV Jesingen. Dort ranken sich Spekulationen um ein Engagement des bisherigen Weilheimer Landesliga-Co-Trainers Danell Stumpe. „Alles Gerüchte“, wiegelt TSVJ-Trainer Stefan Haußmann ab. Schwer vorstellbar, dass mit Stumpe neben Haußmann und Gaetano Caruana eine dritte namhafte Kraft an der Seitenlinie mitwirken wird. Denn das bisherige Jesinger Trainer-Duo will im Fall des Klassenerhaltes weitermachen. „Nach vier Punkten aus den letzten beiden Spielen bin ich zuversichtlich, dass wir am Sonntag in Nürtingen den Grundstein für den Klassenerhalt legen“, sagt Haußmann. Dabei nicht mithelfen können die Offensivkräfte Christian Dangel und Ridvan Halimi, die auf USA-Reise sind. Der Einsatz von Maximilian Riehle ist wegen einer Nasenverletzung aus dem letzten Spiel noch fraglich.

Zurück auf Erfolgskurs

Mit drei Siegen in Folge ist der AC Catania Kirchheim zurück in der Erfolgsspur und hat den Kampf um einen der ersten beiden Plätze bei fünf Zählern Rückstand noch nicht aufgegeben. Daran hat auch der Schock der Nachricht, dass Trainer Michel Forzano zur kommenden Spielzeit zum VfL wechselt, nichts geändert. „Jetzt wollen wir ihm mit einem erfolgreichen Saisonabschluss den Abschied so schwer wie möglich machen“, betont AC-Spielleiter Maurizio Latte. Übermorgen steht das Duell bei der Weilheimer Landesliga-Reserve an. Beim TSVW II fehlen drei Spieler wegen Urlaub. Weitere angeschlagene Akteure sorgen bei Spielleiter Joachim Wiest für verhaltenen Optimismus. „Vielleicht schaffen wir es, irgendwie einen Punkt zu ergattern.“ Die Weilheimer, aktuell auf dem Relegationsrang, benötigen im Abstiegskampf jeden Zähler.

Ein Fünkchen Hoffnung

Noch abgeschlagenes Schlusslicht, aber dennoch eine tolle Stimmung und großer Teamzusammenhalt - so lautet das Naberner Resümee nach dem zweiten Saisonsieg gegen Unterlenningen am vergangenen Sonntag. „Jeder kann rechnen und die Tabelle lesen, ein Fünkchen Hoffnung schwingt bei uns aber noch mit. Jetzt freuen wir uns auf das Heimspiel gegen Grafenberg, in dem wir nur gewinnen können“, erklärt Naberns Abteilungsleiter Michael Dangel. Unabhängig von der Ligen-Zugehörigkeit sind die Fronten am Oberen Wasen geklärt. Marcel Geißmann wird gleichberechtigt mit Marco Kunze (rückt von der „Zweiten“ auf) coachen und das Gros der Mannschaft bleibt zusammen.

Eine Naberner Überraschung gegen Grafenberg läge ganz im Sinne des Spitzenreiters SF Dettingen, wo das Trainerduo Robin Jaksche und Coskun Isci für ein weiteres Jahr zugesagt hat. Für die knifflige Auswärtsaufgabe beim TSV Grötzingen kann Jaksche aus dem Vollen schöpfen. „Aktuell haben wir keine Ausfälle zu beklagen, von daher ist ein Sieg Pflicht, damit wir unsere Spitzenposition verteidigen können“, sagt SFD-Spielleiter Thomas Beller.

Der TV Unterlenningen ist eher wieder ein Sorgenkind, mitten im Abstiegsschlamassel. Die Bühl-Kicker erwarten am Sonntag Schlaitdorf. „Wir müssen unseren Heimvorteil nutzen, egal wie“, betont TVU-Abteilungsleiter Marc Schmohl. Walter Rau