Lokalsport

In knapp 22 Stunden mit dem Rad an den Gardasee

Kirchheim. Sitzfleisch und Beinschmalz, beides kann nicht schaden, wenn man bei der Urlaubsreise auf jegliche Motorhilfe verzichtet. Wenn wegen ­Corona nichts mehr geht - Radfahren geht immer. Mit dem Rennrad haben sich die beiden Kirchheimer Markus Reschl (53) und Otto Merk (54) auf den Weg zum Gardasee gemacht und nach knapp 22 Stunden und 537 Kilometern ihr Ziel am Nordufer erreicht.

Die beiden erprobten „Fernfahrer“, die zuvor schon Langstrecken­fahrten an den Lago ­Maggiore unternommen hatten, starteten bei Sommerhitze am Nachmittag vor dem Kirchheimer Rathaus. Über Ulm und das Illertal führte die Fahrt in Richtung Fernpass, den die beiden mitten in der Nacht überquerten, bevor es am frühen Morgen über Innsbruck und die alte Brennerstraße in Richtung Oberitalien ging. Das letzte Teilstück auf dem Etsch-Radweg von Bozen zum Gardasee wurde bei Temperaturen um die 36 Grad dann allerdings zur Tortur. Als Belohnung beendete die rauschende Abfahrt hinunter nach Torbole am Nordufer des Sees die Strapazen. Um 18 Uhr war das Ziel erreicht. Heim ging es dann so wie für die meisten Touristen: im Auto.tb


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