Lokalsport

Jeder motiviert sich auf die eigene Weise

Handball In der Bezirksliga geht es für die drei Teckvertreter nur noch um statistische Kosmetik.

Kirchheim. Am vorletzten Spieltag in der Handball-Bezirksliga sind die wichtigen Entscheidungen bereits gefallen. Köngen und Esslingen sind die Plätze eins und zwei nicht mehr zu nehmen, der TSV Dettingen/Erms 2 steht schon seit Längerem als Absteiger fest.

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Auch für den VfL Kirchheim ist Platz drei zementiert. Gegen die HSG Ebersbach/Bünzwangen geht es heute (19.30 Uhr) allenfalls um die lückenlos erfolgreiche Heimbilanz. Die Vorbereitung aufs Spiel verlief hingegen äußerst holprig. Urlaub, Krankheit, Geschäftstermine - Trainer Engelbert Eisenbeil musste mangels Personal im Training improvisieren. Heute Abend setzt sich dies fort: Mit Roman Keller und Thimo Böck fehlen beide Spielgestalter, und auch hinter den beiden Mikolaj-Brüdern steht nach einer starken Erkältung ein Fragezeichen. Martin Rudolph kehrt erst kurz vor Spielbeginn aus einem zweiwöchigen Osterurlaub zurück. Nicht die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches letztes Heimspiel.

Die SG Lenningen ist heute ab 17.30 Uhr zu Gast beim Tabellenachten TSV Wolfschlugen 2. Trotz des sicheren Mittelfeldplatzes ist der Fünfte aus Lenningen hoch motiviert. Die SG hat immer noch die Chance, mit zwei Siegen aus den letzten beiden Spielen Lokalrivale TSV Owen zu überholen. Zudem geht es heute um die Revanche für eine ärgerliche Niederlage gegen die Hexenbanner im Hinspiel. Was Hoffnung macht: Die Lenninger Formkurve zeigt zum Saisonende hin deutlich nach oben. Der überzeugende 26:22-Sieg gegen den TSV Denkendorf war das Verdienst einer starken Defensive. Das soll auch heute zum Erfolg führen. Mit Pisch, Austen, Renz und Schmid gehen allerdings gleich mehrere Spieler angeschlagen ins Spiel.

Der TSV Weilheim hat beim abgeschlagenen Absteiger TSV Dettingen/Erms 2 heute die leichteste Aufgabe. Die Partie wird um 17.45 Uhr in der Uracher Ermstalhalle angepfiffen, weil die Dettinger Sporthalle nach einem Wasserschaden noch immer nicht bespielbar ist. Obwohl es für beide Teams um nichts mehr geht, dürften die Ermstäler gewarnt sein. Auf Weilheimer Seite will man sich den noch immer nicht verdauten Frust nach der knappen Derby-Niederlage gegen Kirchheim von der Seele werfen. Die Dettinger haben zuletzt immerhin bewiesen, dass in der Mannschaft durchaus Qualität steckt: In den letzten drei Spielen holten die Dettinger drei Punkte und mussten sich selbst Tabellenführer TSV Köngen erst nach langem Kampf geschlagen geben.jm/as/pa

So wollen sie spielen

VfL Kirchheim: Pisch, O. Latzel, S. Latzel, Schwarzbauer, Metzger, Zoll, Sadowski, M. Mikolaj, J. Mikolaj, Pradler, Rudolph, Real

SG Lenningen: Carrle, Bezold, Lamparter: K. Ringelspacher, Rieke, Renz, Schmid, O. Rin­gels­pacher, Austen, Baumann, Haid, L. Bächle, M. Bächle, Pisch, Graner

TSV Weilheim: Illi, Mayer; Auweter, Banzhaf, Braun, Späth, Zettl, Wernecke, Seyferle, Stark, Roth, Klein, Sigel, Klett