Lokalsport

Jesinger Frauen droht Saison ohne Trainer

Kirchheim. Rund zwei Wochen vor Beginn der Saisonvorbereitung stehen die in die Landesliga abgestiegenen Basketballerinnen des TSV Jesingen immer noch ohne neuen Trainer da. Nachdem der bisherige Übungsleiter Stefan Fortunat sein Engagement in den Lehenäckern berufsbedingt beendet hat, sind bislang alle Bemühungen gescheitert, einen Nachfolger für ihn zu finden. „Wir haben viele Kontakte angezapft, aber die Suche gestaltet sich ungemein schwierig“, klagt TSVJ-Abteilungsleiter Frank Rödl, der das Anforderungsprofil an den oder die neue(n) Trainer(in) als nicht „allzu hoch“ beschreibt. „Erfahrung und Verfügbarkeit sind die wichtigsten Kriterien“, betont der Jesinger Basketball-Boss, der bislang nur einen einzigen Kandidaten für den Job an der Angel hatte. „Der wollte richtiges Gehalt, wir können aber nicht mehr als eine Aufwandsentschädigung anbieten“, so Rödl.

Sollte sich wider Erwarten kein Nachfolger für Fortunat finden, wird vorläufig wohl TSVJ-Routinier Daniela Fischer das Team in der Vorbereitung auf die neue Saison betreuen. Die beginnt für die Jesingerinnen am 6. Oktober mit dem Heimspiel gegen den TV Konstanz II, einem von sieben Jesinger Kontrahenten in der Landesliga Alb/Bodensee.

Als Dauerlösung eignet sich Fischer, mit 245 Punkten drittbeste Werferin der vergangenen Oberligasaison, allerdings nicht. „Sie coacht bereits zwei Jugendmannschaften bei der TG Nürtingen, das wird zeitlich nicht hinhauen“, weiß Rödl, der auch den Worst Case nicht ausschließen will. „Im Notfall müssen wir die Saison ohne Trainer bestreiten.“pet

Gegner des TSV Jesingen in der Landesliga sind die Teams BV Villingen/Schwenningen, DJK SB Ulm II, ESV Südstern Singen, SV Jungingen, TS Göppingen, TV Konstanz II und TV Rottenburg.

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