Lokalsport

Jubel beim VfL, Trauer in Notzingen

Tischtennis Kirchheims Zweite schafft Landesligaverbleib via Relegation, während der TTC absteigen muss.

Locker gerettet: Jan Eder und der VfL Kirchheim II. Foto: Schlienz
Locker gerettet: Jan Eder und der VfL Kirchheim II. Foto: Schlienz

Kirchheim. Die Tischtenniscracks des VfL Kirchheim II haben den Klassenverbleib in der Relegation locker geschafft. Zwei ungefährdete Siege auf neutralem Boden in Ilsfeld gegen die beiden Bezirksligavertreter TSV Georgii Allianz (9:0) und die TTF Neuhausen/F. (9:3) sicherten den Klassenverbleib in der Landesliga.

Bereits in der ersten Partie gegen die Vertreter aus Stuttgart-Vaihingen ließen die Favoriten aus der Teckstadt keine Zweifel aufkommen. „Alles hing eigentlich nur daran, inwieweit wir vorne gegen das Stuttgarter Spitzenpaarkreuz vom Tisch gehen“, analysierte VfL-Mannschaftsführer Jan Eder das Match. Er selbst und Michael Hohl hielten Kai Elsäßer und Noël Françon jedoch locker in Schach und brachten ihre Farben nach den drei Doppelsiegen zu Beginn gleich mit 5:0 in Front. „Die weiteren Einzel waren so dann wahre Selbstläufer“, so Eder.

Mehr Gegenwehr erwartete das VfL-Team dann jedoch gegen die Tischtennisfreunde aus Neuhausen, die ihrerseits den TSV Georgii Allianz mit 9:4 geschlagen hatten. Eine einkalkulierte 2:1-Doppelführung und starke, konzentrierte Leistungen aller Akteure in den Einzeln ließen den VfL auch nach der zweiten Partie jubeln. „Dass alle in diesen beiden Spielen eine derart starke Leistung abrufen konnten, war natürlich auch ein wenig Glück in Sachen Tagesform“, erklärte Eder den Erfolg.

TTC fehlt ein Satz zur Rettung

Glück hingegen fehlte Bezirksligist TTC Notzingen-Wellingen eine ganze Menge. Nach einem Tag voller Spannung, drei gespielten Partien, 40 Matches und insgesamt 156 ausgetragenen Sätzen fehlte dem TTC gerade einmal ein Satz zum Klassenverbleib. Lachender Dritter war der TSV Frickenhausen, der sich den letzten Startplatz in der Landesklasse, wie die Bezirksliga ab nächster Saison heißen wird, sicherte. Deren Mannschaftsführer Oliver Andersch konnte es selbst kaum fassen. „Das war an Dramatik nicht zu überbieten“, keuchte er. Sowohl Frickenhausen als auch der TTC besiegten beide den Staufenvertreter TGV Rosswälden mit 9:3. So kam es am Ende des Tages in der alles entscheidenden Partie zum direkten Duell. Nach einem 8:8-Unentschieden hatte Notzingen-Wellingen am Ende mit einem Satzverhältnis von 30:31 denkbar knapp das Nachsehen.

Besser erwischte es die Reserve des TTC Notzingen-Wellingen. Gemeinsam mit dem VfL Kirchheim V qualifizierte sich das Team in der Aufstiegsrelegation für die zweithöchste Bezirksspielklasse und darf in der nächsten Saison in einer der beiden Bezirksklassen antreten.Michael Oehler

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