Lokalsport

Kampfgemeinschaft geht am Neckar baden

Ringen Bei der 2:28-Niederlage gegen die personell verstärkte Oberligareserve des RSV Benningen hat die KG Kirchheim/Köngen keine Chance.

Rot am Drücker: Marius Kohnle holte gegen Benningen den einzigen Sieg für die KG. Foto: Jean-Luc Jacques
Rot am Drücker: Marius Kohnle holte gegen Benningen den einzigen Sieg für die KG. Foto: Jean-Luc Jacques

Eine im Vorfeld bereits zu erwartende Niederlage haben die Ringer der Kampfgemeinschaft Kirchheim/Köngen im Auswärtskampf der Landesklasse beim RSV Benningen hinnehmen müssen. Die stark besetzte Oberligareserve der Neckaranrainer gewann klar mit 28:2. Bereits nach dem Wiegen war klar, dass es nicht zu einem Sieg für die KG reichen wird, da die Heimmannschaft mehrere Ersatzringer aus der Oberligamannschaft aufgeboten hatte und man die Punkte in der Gewichtsklasse bis 80 Kilo mangels Personal kampflos dem Gegner überlassen musste.

Im ersten Duell hatte Mirways Karimi in der Gewichtsklasse bis 57 Kilo das Pech, dass der Kampfrichter bei einem Beinangriff nicht schnell genug reagierte und so den Schultersieg des KG-Recken übersah. Beim Konter des Heimringers reagierte er aber schnell genug und sah so, dass Karimi auf beiden Schultern lag.

Im Schwergewicht hatte Vadim Aristov gegen den früheren württembergischen Auswahlringer Andre Flick keine Chance. Nach wenigen Sekunden musste er eine Schulterniederlage hinnehmen. In der Gewichtsklasse bis 61 Kilo gingen die Punkte an die Heimmannschaft, da Obid Bahar als dritter nicht-deutscher Ringer nicht punktberechtigt war. Den Freundschaftskampf gewann er vorzeitig mit technischer Überlegenheit.

Den einzigen Sieg für die KG holte bis 98 Kilo Marius Kohnle. Mit Rene Würth hatte er einen kräftigen Gegner. Nach einem abwechslungsreichen Kampf gewann Kohnle mit 11:7.

Mit Patryk Goluchowski hatte Adrian Halilaj in der Gewichtsklasse bis 66 Kilo einen Gegner, der in der Vorwoche noch in der Oberliga auf der Matte gestanden hatte. Dass der Heimringer sich im Freistil wohl fühlt, sah man an seinen Beinangriffen. Immer wieder sammelte er so Punkte, bis er nach etwas mehr als zwei Kampfminuten technischer Überlegenheitssieger wurde.

In der Gewichtsklasse bis 86 Kilo konnte die KG nicht auf den Freistilringer Dimitrios Koutsogiannis zurückgreifen, weshalb Felix Kohnle hier auf die Matte ging. Durch Trainingsrückstand noch gehandicapt, musste er in der zweiten Kampfhälfte etliche Punkte an den Benninger Modellathleten Pascal Probst abgeben. Mit letztem Krafteinsatz gelang es ihm, eine technische Überlegenheitsniederlage zu verhindern. Der Heimringer wurde am Ende 14:0 Punktsieger.

Bis 71 Kilo hatte Dominik Braun gegen Routinier Roberto Silvestri einen verheißungsvollen Auftakt. Allerdings konnte er aus einem Hüftangriff kein Kapital schlagen. Im weiteren Kampfverlauf kam Silvestri immer mehr auf und wurde nach einem Kopfhüftschwung Schultersieger. Einen abwechslungsreichen Kampf sahen die Zuschauer in der Gewichtsklasse bis 75 Kilo. KG-Ringer Sayed Mohamadi nutzte aber nicht alle seine Beinangriffe zu Punkten, sodass er am Ende knapp mit 6:8 gegen Furkan Burma verlor.

Am kommenden Samstag ist die KG Kirchheim-Köngen kampffrei, bevor es zu einem Doppelkampftag kommt. Am Mittwoch kommender Woche (3. Oktober) muss die KG bei der zweiten Mannschaft des SV Ebersbach antreten, ehe sie am Samstag, 6. Oktober, um 19.30 Uhr die Oberligareserve des KSV Musberg zu Gast in der Kirchheimer Alleenschulturnhalle haben wird.fk

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