Lokalsport

Karow fliegt heute um den Grand-Prix-Sieg

Musbach. Nach fünf Flugtagen in Folge haben die Teilnehmer des Deutschen Segelflug-Grand-Prix in Musbach witterungsbedingt eine Pause eingelegt. Wettbewerbsmeteorologe Walter Hermann hatte gestern morgen eine Warmfront gemeldet, die mit tiefen Wolkenfeldern über den Schwarzwald zog.

Auf ein Duell um Platz eins oder zwei darf man sich trotzdem freuen, denn der letzte Wertungstag am heutigen Samstag wird definitiv stattfinden – heute Abend wird man sehen, ob der derzeit führende Holger Karow von der Kirchheimer Fliegergruppe Wolf Hirth die Nase vorne hat, oder ob Matthias Sturm vom LSV Schwarzwald die fehlenden zwei Punkte noch aufholt. Spannend wird es um Platz drei. Mario Kießling von der FG Wolf Hirth wird seine sechs Zähler Vorsprung sicherlich ins Ziel bringen wollen. Rein theoretisch könnte aber selbst noch Laurens Goudriaan aus Südafrika als Sechster (20 Punkte) den Sprung auf den dritten Platz schaffen. Bei normalem Wetter eine schwierige Aufgabe, denn die vor ihm liegenden Tschechen Roman Mracek (Platz fünf/20 Punkte)und Petr Svoboda (Platz vier/22 Punkte) haben sicherlich die gleichen Ambitionen.

Am Ruhetag machten sich die Piloten auf, um das nahegelegene Freudenstadt und den Nordschwarzwald zu erkunden.ls

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