Lokalsport

Kellerkinder am Scheideweg

Kirchheim. Vor den morgigen Nachholspielen in der Fußball-Kreisliga A könnte die Lage für die beiden abstiegsgefährdeten Teams SV Nabern (12.) und TV Unterlenningen (14.) unterschiedlicher kaum sein. Während der SVN nach dem jüngsten 2:0-Sieg gegen Unterlenningen den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze wieder hergestellt hat, sind die Chancen des TVU auf eine Rettung bei zwölf Punkten Rückstand fast auf den Nullpunkt gesunken. „Es läuft gerade alles gegen uns“, sagt Unterlenningens Abteilungsleiter Marc Schmohl. Neben dem fehlenden Quäntchen Glück fehlte im letzten Spiel laut Schmohl bei einigen Spielern die kämpferische Einstellung. „Aber solange rechnerisch noch was möglich ist, geben wir nicht auf“, sagt er. Für die morgige Partie beim TSV Grafenberg können die Unterlenninger zumindest wieder auf Spielertrainer Ingo Schäfer zurückgreifen, der seine Rotsperre abgesessen hat.

Der SV Nabern feierte am Sonntag gegen Unterlenningen den ersten Sieg in diesem Jahr. Bei nur noch drei Punkten Rückstand auf den rettenden elften Tabellenplatz, sind die Chancen auf den Klassenerhalt wieder deutlich besser. Die morgige Aufgabe beim Tabellenvierten TSV Raidwangen wird allerdings nicht einfach für den SVN. „Ein Punkt wäre schon ein Riesenerfolg“, sagt Nabern Trainer Viktor Oster.me

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