Lokalsport

Kirchheimer treffen das Tor nicht

Wasserball VfL verliert zweites Saisonspiel der Verbandsliga beim Tabellenzweiten SSV Zuffenhausen deutlich mit 4:13.

Stuttgart. Obwohl die VfL-Wasserballer ohne Erfolgserwartungen beim Tabellenzweiten Zuffenhausen angetreten waren, ärgerten sie sich im Nachhinein über die deutliche 4:13-Niederlage.

Schmerzhaft vermisst wurde dabei Torjäger Maximilian Oelsner, der immer noch nicht von seiner Grippe genesen war. Sein Fehlen machte sich umso mehr bemerkbar, da seine Spielerkollegen an einer unfassbaren Ladehemmung litten. Die zahlreichen Kracher ans Torgebälk ließen VfL-Trainer Peter Funke am Beckenrand verzweifeln. Denn entgegen der Prognose zeigten sich die Teckstädter in den ersten beiden Spielabschnitten durchaus ebenbürtig. Hätte die ein oder andere gut herausgespielte Einschussmöglichkeit erfolgreich abgeschlossen werden können, hätte nach der Hälfte der Spielzeit nicht unbedingt ein 0:5-Rückstand auf dem Zettel stehen müssen.

Zu Beginn des dritten Viertels musste dann auch noch der sonst so treffsichere Alexander Gonser nach dem dritten persönlichen Foul das Becken verlassen. Infolge­dessen zeigten die Kirchheimer ihre einzige im Wasser deutlich sichtbare Schwächeperiode, geschuldet auch dem Frust über die bis dahin ungenutzten Chancen. Somit zogen die Zuffenhause­ner schnell auf 10:0 davon, ehe Aleksandar Suf mit einem sehenswerten Fernschuss den Torefluch beseitigen konnte - allerdings etwas zu spät. Oldie Gunter Stecher netzte kurz da­rauf in Überzahl zum 2:10 ein, bevor dann beim Stand von 2:11 zum letzten Mal die Seiten gewechselt wurden.

Den vierten Spielabschnitt konnte der VfL dann wieder ausgeglichen gestalten, zumal Hannes Kreipl noch einen Treffer erzielen konnte und Suf den 4:13-Schlusspunkt setzte. Fazit von Trainer Funke: „Die Niederlage geht schon in Ordnung, aber die Höhe des Torverhältnisses nicht. Da hat sich die Mannschaft selbst um ihre verdienten Lorbeeren gebracht.“

Nun steht am kommenden Samstag der schwere Gang zu Tabellenführer Weil am Rhein an. Oelsner sollte bis dahin zwar wieder fit sein, aber Stammtorwart Süß und die Feldspieler Pfannenstein, Loidold, Rieke und Stecher müssen aufgrund anderer Verpflichtungen passen. Funke: „Wir müssen unsere Punkte gegen die anderen Mannschaften holen und dies sollte uns auch gelingen.“gs

VfL Kirchheim: Süß, Suf (2), Kreipl (1), Rieke, Stecher (1), M. Gonser, A. Gonser, U. Gonser, Krause, Barner, Herbster

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