Lokalsport

Kirchheimer Wasserballer gehen baden

Stand oft auf verlorenem Posten: VfL-Keeper Christoph Süß musste gegen Ulm 13-mal hinter sich greifen. Foto: Carsten Riedl
Stand oft auf verlorenem Posten: VfL-Keeper Christoph Süß musste gegen Ulm 13-mal hinter sich greifen. Foto: Carsten Riedl

Nichts zu holen gab es für die VfL-Wasserballer im ersten Heimspiel der Saison gegen den SSV Ulm. Beim 6:13 waren die Teckstädter zwar nicht das schlechtere Team, fanden aber kein Mittel gegen den überragenden Center der Donaustädter, Valentin Möhler, der sieben Treffer erzielte. Schmerzlich vermisst wurde dabei Abwehrhühne Alexandar Suf, auf den der VfL krankheitsbedingt vermutlich noch die nächsten Spiele verzichten muss. So hatten die Kirchheimer ihre liebe Müh‘, wobei sie ansonsten auf dem Feld ein ausgeglichenes Spiel zeigten. Bis zum 3:3 Mitte des zweiten Viertels, schienen die „Blauen“ sogar leichte überlegen. Aber dann schlug die Stunde von Möhler, der seine Mannschaft mit einem lupenreinen Hattrick mit 6:3 in Front brachte. Nun zeichnete sich auch eine Wiederholung der Ereignisse der vorangegangenen Partien ab, indem in einer Phase von rund zwölf Spielminuten nur der Gegner traf und selbst kein Torerfolg gelang. Besonders ärgerlich dabei war, dass zwei Überzahlspiele leichtfertig vergeben wurden. Als dann die Ulmer mit 11:3 deutlich in Front waren, war klar, dass es in diesem Spiel nichts mehr zu holen gab. Lorenz Herbster, Hannes Kreipl und Steffen Schweizer sorgten mit ihren Toren im Schlussviertel lediglich noch für die Ergebniskorrektur. Die nächste Begegnung ist zugleich das Rückspiel am 1. Juni im Ulmer Donaubad. Bis dahin muss man sich auf VfL-Seite Lösungen für eine effektivere Centerdeckung einfallen lassen.gs/Foto: Carsten Riedl


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