Lokalsport

Kirchheimer werden in der Quadratestadt rund gemacht

Basketball Personalgeschwächter VfL verliert bei Regionalliga-Topteam SG Mannheim mit 77:104.

Mannheim. Mit nur sieben Spielern haben die Basketballer des VfL Kirchheim in der Regionalliga Baden-Württemberg die Reise nach Mannheim antreten müssen. Mit Shkelzen Bekteshi, Justin Hedley (beide parallel bei den Kirchheim Knights im Einsatz), Max Hinitschew (U18-Spiel) sowie Viktor Vladov (krank) musste VfL-Trainer Felix Jung in der Quadratestadt gleich auf vier Spieler verzichten.

Der Gastgeber aus Mannheim startete furios in die Partie. Dank einer überragenden Trefferquote übernahmen die Badener sofort das Kommando, führten nach sechs Minuten bereits mit 19:2. Die Teckstädter kamen in dieser Phase nicht dazu, ihr gewohntes Offensivspiel aufzuziehen. Mannheim profitierte davon und baute den Vorsprung bis Ende des ersten Viertels auf 32:14 aus.

Mit Beginn der zweiten zehn Minuten kam der VfL etwas besser in Tritt. Angeführt von Niclas Sperber konnten die Teckstädter einige erfolgreiche Würfe verbuchen. Am Rückstand änderte sich jedoch nicht viel, da der Gastgeber weiterhin nach Belieben traf. Nach 15 gespielten Minuten war der VfL deshalb immer noch mit 16 Punkten im Hintertreffen (28:44). Dem VfL war anzumerken, dass er alles probierte, um das Spiel ausgeglichener zu gestalten. Doch die Mannheimer nutzen gekonnt ihren Größenvorteil unter den Körben aus und erstickten so jeden Aufholversuch der Teckstädter im Keim. Bis zur Pause bauten sie so den Vorsprung sogar auf 60:41 aus.

Der Start in die zweite Hälfte glich einem Spiegelbild des Beginns der ersten Halbzeit. Wieder erwischte das Team aus der Universitätsstadt den besseren Start und führte schnell mit 78:48 (25. Spielminuten). Der VfL hatte in dieser Phase hauptsächlich in der Reboundarbeit das Nachsehen. Immer wieder kamen die Mannheimer so zu zweiten oder dritten Versuchen. Dank einiger erfolgreicher Einzelaktionen konnte der VfL den Rückstand zum Ende des dritten Spielabschnittes konstant halten (58:85).

In den letzten zehn Minuten taten sich beide Teams nicht mehr weh. Die Teckstädter versuchten zwar, den Rückstand wieder zu verringern, was aufgrund der angespannten Personalsituation jedoch nicht möglich war. Auf der anderen Seite spielte das Topteam aus Mannheim das Spiel souverän zu Ende, sodass der VfL mit einer 77:104-Niederlage die Heimreise antreten musste.

„Aufgrund der schwierigen Personalsituation war das ein extrem hartes Spiel für uns“, sagte Trainer Felix Jung nach dem Spiel. “In der Offensive haben wir in einigen Phasen recht gut zusammengespielt. Jedoch haben wir in der Defensive wegen unserer physischen Unterlegenheit nie wirklich Zugriff auf das S piel bekommen.“

Am kommenden Sonntag trifft der VfL zu Hause auf die BG Rems­eck, momentan Tabellenvorletzter. Sprungball in der Sporthalle Stadtmitte ist zur gewohnten Zeit um 17.30 Uhr.cpi

So spielten sie

VfL Kirchheim: Kardauskas (15, 2 Dreier), Köppl (3, 1), Pichl (14, 2), Sengül (3, 1), Simp­son (2), Sperber (30, 4), Strickland (10, 2)

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